Allgemeine Geschäftsbedingungen

winari.com | Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (die „AGB“) stellen eine rechtliche und verbindliche Vereinbarung zwischen Ihnen und der 3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA dar, einer nach dem Recht von Costa Rica eingetragenen Gesellschaft mit der Registernummer 3-102-968618, die aufgrund einer Lizenz zum Angebot von Dienstleistungen berechtigt ist.

Durch den Zugriff auf winari.com, die Registrierung eines Kontos, das Platzieren einer Wette oder die sonstige Nutzung der Dienste erklären Sie sich mit diesen AGB sowie mit den durch Verweis einbezogenen themenspezifischen Richtlinien einverstanden. Wenn Sie nicht einverstanden sind, müssen Sie die Nutzung der Dienste unverzüglich einstellen.

Diese AGB bilden das allgemeine Rahmendokument. Detaillierte operative Regeln sind in der Datenschutzrichtlinie, der Zahlungsrichtlinie, der Kryptowährungsrichtlinie, der Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen, der AML/KYC-Richtlinie, den Spielregeln, den Bonusbedingungen sowie in etwaigen besonderen Aktionsbedingungen oder sonstigen Richtlinien festgelegt, die auf der Website oder über die offiziellen Kommunikationskanäle hinzugefügt werden können. Im Falle eines Widerspruchs zwischen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den übrigen Richtlinien haben diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen Vorrang.

1. Allgemeine Nutzungsbedingungen

1.1 Die Website bietet Online-Glücksspieldienste und damit verbundene Funktionen, darunter Spiele, Produktinformationen, Kontofunktionen, Zahlungsschnittstellen, Kommunikations- und Supportdienste (die „Dienste“).

1.2 Wir können Teile der Website, der Dienste, der Software, der Funktionen oder der verfügbaren Spiele nach unserem Ermessen aktualisieren, ändern, aussetzen oder einstellen, vorbehaltlich des anwendbaren Rechts und der regulatorischen Anforderungen.

1.3 Wir können diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändern. Aktualisierte AGB werden auf der Website veröffentlicht. Bei wesentlichen Änderungen werden wir die Kunden benachrichtigen und Aufzeichnungen über die Benachrichtigung gemäß den geltenden Anforderungen aufbewahren.

1.4 Sie sind dafür verantwortlich, sich vor dem Platzieren einer Wette oder der Durchführung einer Transaktion mit den Spielregeln, Bonusbedingungen, Zahlungsregeln und Richtlinien vertraut zu machen, die für Ihre Nutzung der Dienste gelten.

1.5. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden zusammen mit allen oben genannten sonstigen Richtlinien in englischer Sprache verfasst und veröffentlicht; Englisch ist die offizielle und maßgebliche Sprache. Wir können ausschließlich zur Vereinfachung Übersetzungen in andere Sprachen zur Verfügung stellen. Im Falle eines Widerspruchs, einer Unstimmigkeit, einer Mehrdeutigkeit oder einer Abweichung zwischen der englischsprachigen Fassung und einer übersetzten Fassung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder einer anderen Richtlinie ist die englischsprachige Fassung maßgeblich und verbindlich.

2. Teilnahmeberechtigung, Jurisdiktion und eingeschränkte Nutzung

2.1 Sie müssen mindestens 18 Jahre alt und voll geschäftsfähig sein und in der Jurisdiktion, von der aus Sie auf die Website zugreifen, rechtlich berechtigt sein, an Online-Glücksspielen teilzunehmen. Glücksspiel durch Minderjährige ist verboten.

2.2 Sie allein sind dafür verantwortlich festzustellen, ob Ihre Nutzung der Dienste in Ihrer Jurisdiktion rechtmäßig ist. Wir erteilen keine Rechtsberatung zur Rechtmäßigkeit von Online-Glücksspielen in Ihrem Land oder an Ihrem Aufenthaltsort.

2.3 Sie dürfen sich nicht registrieren und nicht auf die Dienste zugreifen oder diese nutzen, wenn Sie sich physisch in einer Eingeschränkten Jurisdiktion aufhalten, dort Ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben oder von dort aus zugreifen. Derzeitige Eingeschränkte Jurisdiktionen sind: Afghanistan, kanadische Provinz New Brunswick, China, Kuba, Zentralafrikanische Republik, Demokratische Republik Kongo, Haiti, Iran, Irak, Israel, Libyen, Myanmar, Nordkorea, Russland, Somalia, Südsudan, Syrien, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Jemen, Venezuela.

2.4 Das Unternehmen kann aus Gründen der Risikobereitschaft, aufgrund von Vorgaben von Zahlungs- oder Spieleanbietern sowie aus rechtlichen, betrieblichen oder sanktionsbezogenen Gründen weitere Jurisdiktionen einschränken. Diese zusätzlichen Einschränkungen bedeuten für sich genommen nicht, dass eine Jurisdiktion als verboten oder als AML-Hochrisikojurisdiktion eingestuft ist. Zu den derzeitigen zusätzlichen vom Unternehmen eingeschränkten Jurisdiktionen gehören: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan, Australien, Belgien, Kanada (Ontario), Kroatien, Dänemark, Frankreich, Georgien, Guinea-Bissau, Jamaika, Libanon, Niederlande, Nicaragua, Pakistan, Panama, Philippinen, Polen, Portugal, Spanien, Schweiz, Türkei, Ukraine, Simbabwe.

2.5 Ist eine Jurisdiktion sowohl als vom Unternehmen eingeschränkte Jurisdiktion als auch als Jurisdiktion mit verstärkten Sorgfaltspflichten (Enhanced Due Diligence, EDD) aufgeführt, hat die Einschränkung Vorrang, es sei denn, die Geschäftsleitung und der AMLCO/MLRO genehmigen die Aufhebung der Einschränkung durch das Unternehmen und die erforderlichen EDD-Kontrollen werden angewendet.

2.6 Wir können die Listen der eingeschränkten Jurisdiktionen und der EDD-Jurisdiktionen jederzeit im Einklang mit regulatorischen Anforderungen, Sanktionen, FATF-Leitlinien, Anforderungen von Zahlungsanbietern, Einschränkungen von Spieleanbietern oder der Risikobereitschaft des Unternehmens aktualisieren.

2.7 Sie dürfen keine Technologien, Methoden oder Geräte verwenden, die dazu bestimmt sind, Ihren Standort zu verschleiern oder zu manipulieren, einschließlich VPNs, Proxyservern, Remote-Desktop-Umgebungen, Tools zur IP-Maskierung oder ähnlicher Dienste.

2.8 Stellen wir fest, dass Sie von einer eingeschränkten Jurisdiktion aus auf die Dienste zugegriffen oder versucht haben, Ihren tatsächlichen Standort zu verschleiern, können wir Ihr Konto sperren oder schließen, Wetten, Einsätze, Gewinne und Boni für ungültig erklären, ausstehende Auszahlungen stornieren, eingezahlte Gelder während einer AML/KYC-Untersuchung einbehalten, Gelder, soweit rechtlich zulässig, an ihre Quelle zurückzahlen und die Aktivität den zuständigen Behörden melden.

2.9 Mitarbeitern, Auftragnehmern, Vertretern, Beauftragten, Affiliates, Medienpartnern, Werbepartnern, Lieferanten, Dienstleistern und Lizenznehmern des Unternehmens sowie den nahen Familienangehörigen solcher Personen ist die Nutzung der Dienste mit Echtgeld unter allen Umständen strengstens untersagt. Dieses Verbot gilt uneingeschränkt; keine Person, einschließlich Direktoren, leitender Angestellter oder Mitglieder der Geschäftsleitung, darf hiervon eine Ausnahme, Genehmigung oder Befreiung gewähren. Jedes Konto, das als einer solchen Person gehörend oder von ihr betrieben identifiziert wird, wird unverzüglich geschlossen, und sämtliche Guthaben, Boni und Gewinne verfallen.

2.10 Unbefugte Aktivitäten der in Ziffer 2.9 genannten Personen können zur Schließung des Kontos, zum Verfall von Boni und Gewinnen, zu einer Überprüfung durch den AMLCO/MLRO sowie, soweit erforderlich, zu einer Meldung führen.

2.11 Sie verpflichten sich, das Unternehmen, seine Geschäftsleitung, Mitarbeiter, Partner und Dienstleister von allen Ansprüchen, Verbindlichkeiten, Schäden, Verlusten oder Aufwendungen freizustellen und schadlos zu halten, die sich unmittelbar oder mittelbar aus Ihrem Verstoß gegen jurisdiktionsbezogene Beschränkungen oder Teilnahmevoraussetzungen ergeben.

3. Kontoregistrierung, Kontosicherheit und Verifizierung

3.1 Um an Echtgeldspielen teilzunehmen, müssen Sie ein persönliches Konto registrieren. Sie dürfen nur ein Konto besitzen. Mehrfachkonten sind verboten und können geschlossen werden; Gewinne oder Boni, die aus der Aktivität auf Mehrfachkonten stammen, werden für ungültig erklärt.

3.2 Für die Registrierung sind wahrheitsgemäße und korrekte persönliche Angaben erforderlich, mindestens Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift. Wir können technische und Hintergrundinformationen erfassen, etwa IP-Adresse, Gerätekennungen, Cookies und andere Daten Ihres elektronischen Fußabdrucks.

3.3 Anonyme, fiktive, Stellvertreter- oder Treuhandkonten (Nominee-Konten) sind verboten. Sie dürfen nur im eigenen Namen und nicht als Vermittler für eine andere Person teilnehmen.

3.4 Es ist dem Kunden untersagt, sein Konto an eine andere Person zu übertragen oder zu verkaufen. Dieses Verbot umfasst die Übertragung von Vermögenswerten jeglicher Art, einschließlich des Eigentums an Konten, Gewinnen, Einzahlungen, Wetten sowie der mit diesen Vermögenswerten verbundenen Rechte und/oder Ansprüche, gleich ob rechtlicher, wirtschaftlicher oder sonstiger Art. Es umfasst ferner die Belastung, Verpfändung, Abtretung, Nießbrauchbestellung, den Handel, die Vermittlung, die Beleihung und/oder die Schenkung in Zusammenarbeit mit einem Treuhänder oder einem sonstigen Dritten, einem Unternehmen, einer natürlichen oder juristischen Person, einer Stiftung oder einer Vereinigung in jeglicher Form.

3.5 Sie müssen Ihre Zugangsdaten vertraulich behandeln und sicher aufbewahren. Sie sind für sämtliche Aktivitäten über Ihr Konto verantwortlich, sofern diese nicht nachweislich auf unser Verschulden zurückzuführen sind. Wenn Sie einen unbefugten Zugriff oder Missbrauch vermuten, müssen Sie den Kundensupport unverzüglich benachrichtigen.

3.6 Wir beginnen mit der Identitäts- und Altersverifizierung bei der Registrierung und können dabei elektronische Verifizierungsdienste, Datenbankabfragen, technische Daten, Zahlungsdaten und Nachweisdokumente verwenden. Die Verifizierung muss zum frühesten der folgenden Zeitpunkte abgeschlossen sein: (i) 30 Tage nach der ersten Einzahlung; (ii) wenn die kumulierten Einzahlungen 2.000 EUR oder den entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung erreichen; oder (iii) bei Ihrem ersten Auszahlungsantrag. Gewinne werden erst ausgezahlt, wenn Alter und Identität formell verifiziert wurden. Der Gegenwert in einer anderen Währung wird zu dem Wechselkurs ermittelt, der zum Zeitpunkt der Gutschrift der jeweiligen Einzahlung auf dem Konto des Kunden gilt.

3.7 Wir können gemäß der AML/KYC-Richtlinie jederzeit KYC- und AML-Unterlagen, Nachweise zur Mittelherkunft und Vermögensherkunft, zur Zahlungsmethode, zur Anschrift oder sonstige Dokumente anfordern. Werden angeforderte Dokumente nicht vorgelegt, können wir Einzahlungen, Auszahlungen und den Spielbetrieb aussetzen und das Konto schließen, sofern dies rechtlich erforderlich oder aus Risikogründen gerechtfertigt ist.

3.8 Sie müssen Ihre persönlichen Angaben stets aktuell halten, einschließlich Name, Anschrift, Wohnsitzland, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Zahlungsdaten. Möglicherweise werden Sie aufgefordert, in regelmäßigen Abständen zu bestätigen, dass Ihre Angaben weiterhin zutreffend sind.

3.9 Wird festgestellt, dass Sie vor Vollendung des 18. Lebensjahres gespielt haben, wird Ihr Konto geschlossen, alle Wetten werden für ungültig erklärt, Gewinne werden nicht ausgezahlt und verbleibende Guthaben werden gemäß dem anwendbaren Recht, der Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen und den geltenden Anforderungen behandelt.

4. Spielerkonto, Zahlungen, Auszahlungen, Erstattungen und ausstehende Boni

4.1 Für Einzahlungen und Auszahlungen gilt die Zahlungsrichtlinie. Für Einzahlungen und Auszahlungen in Kryptowährung gilt zusätzlich die Kryptowährungsrichtlinie. Für alle Transaktionen gelten AML/KYC-Kontrollen.

4.2 Spielerkonten sind keine Bankkonten oder Konten bei Finanzinstituten. Kundengelder werden nicht verzinst und dürfen nicht für glücksspielfremde Finanzdienstleistungen, das Durchschleusen von Geldern (Fund Cycling) oder Geldtransfers verwendet werden.

4.3 Vorbehaltlich berechtigter Einschränkungen, Sicherheitsprüfungen, AML/KYC-Prüfungen, Spielregeln, Bonusbedingungen, Auszahlungslimits und der geltenden Anforderungen an die Zahlungsabwicklung können Sie jederzeit über die Website die Auszahlung Ihres verfügbaren, freigegebenen Echtgeldguthabens von Ihrem Konto veranlassen.

Die Erfüllung einer etwaigen geltenden Umsatzanforderung für Einzahlungen ist keine zwingende Voraussetzung für die Einreichung eines Auszahlungsantrags. Wurde die geltende Umsatzanforderung nicht erfüllt, kann für die Auszahlung gemäß der Zahlungsrichtlinie eine Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung anfallen.

4.4 Die Abwicklung von Auszahlungen, Gebühren, die Anforderung, Auszahlungen über dieselbe Zahlungsmethode vorzunehmen, die Zahlungsverifizierung, Rückbuchungen (Chargebacks), Erstattungen, Umsatzanforderungen (Rollover), die Kontohistorie und der Schutz von Kundengeldern sind in der Zahlungsrichtlinie geregelt. Sofern in den geltenden Bonusbedingungen oder besonderen Aktionsbedingungen nichts anderes bestimmt ist, kann eine Einzahlung ohne Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung ausgezahlt werden, nachdem die geltende dreifache Umsatzanforderung erfüllt wurde. Beantragt der Kunde die Auszahlung, bevor diese Anforderung erfüllt ist, kann das Unternehmen gemäß der Zahlungsrichtlinie eine Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung erheben. Diese Gebühr ist eine Verwaltungs- und Zahlungsabwicklungsgebühr; sie stellt keine AML/KYC-Kontrolle dar und ersetzt eine solche auch nicht. Die nachstehenden Auszahlungslimits sind sowohl in diesen AGB als auch in der Zahlungsrichtlinie wiedergegeben. Die Tabelle der Auszahlungslimits wird als versionierte Tabelle in der Zahlungsrichtlinie geführt und kann auch in diesen AGB, im Auszahlungsbereich sowie im Treue-/VIP-Bereich der Website wiedergegeben werden. Erscheinen aufgrund eines technischen, administrativen oder Veröffentlichungsfehlers in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, in der Zahlungsrichtlinie oder in einem anderen Bereich der Website unterschiedliche Auszahlungslimits, so sind die zum Zeitpunkt der Einreichung des Auszahlungsantrags in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen veröffentlichten Limits maßgeblich, sofern diese Limits im Rahmen des Änderungskontrollverfahrens des Unternehmens ordnungsgemäß genehmigt wurden; sie gelten vorbehaltlich des anwendbaren Rechts und der regulatorischen Anforderungen.

Treuestufe USD Tag / Monat EUR Tag / Monat CAD Tag / Monat
Stufen 1-6 (Basis) 1.000 / 10.000 1.000 / 10.000 1.250 / 12.500
Stufen 7-9 1.250 / 12.500 1.250 / 12.500 1.500 / 15.000
Stufen 10-12 1.500 / 15.000 1.500 / 15.000 1.850 / 18.500
Stufe 13 1.750 / 17.500 1.750 / 17.500 2.200 / 22.000
Stufe 14 2.000 / 20.000 2.000 / 20.000 2.500 / 25.000
Stufe 15 2.500 / 25.000 2.500 / 25.000 3.000 / 30.000


4.5. Erfolgen Auszahlungen in Kryptowährung, wird das geltende Auszahlungslimit anhand des Wechselkurses berechnet, den das Unternehmen zum Zeitpunkt der Bearbeitung der Auszahlung anwendet.

4.6 Im Sinne der Tabelle der Auszahlungslimits bezeichnet „Tag“ einen Kalendertag von 00:00 bis 23:59 Uhr UTC und „Monat“ einen rollierenden Zeitraum von 30 Tagen ab dem ersten Auszahlungsantrag in diesem Zeitraum. Ist Ihr Kontoguthaben mindestens zehnmal so hoch wie die Summe all Ihrer bisherigen Einzahlungen, kann der maximale Auszahlungsbetrag unabhängig von der Treuestufe auf 5.000 EUR oder den entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung pro Kalendermonat begrenzt werden.

4.7 Wir können eine Transaktion zurückhalten, verzögern, stornieren oder an die ursprüngliche Zahlungsmethode zurückleiten, wenn dies aufgrund gesetzlicher Vorschriften, einer Anweisung der Glücksspielkommission, der Regeln von Zahlungsanbietern, von Sanktionskontrollen, einer AML/KYC-Prüfung, einer Betrugsuntersuchung oder der Zahlungsrichtlinie erforderlich ist.

4.8 Bevor Sie bei einer Bank, einem Kartenaussteller, einem Zahlungsanbieter oder einem sonstigen Dritten eine Rückbuchung, eine Zahlungsreklamation oder einen Antrag auf Zahlungsstornierung einleiten, müssen Sie sich zunächst an den Kundensupport wenden und uns angemessen Gelegenheit geben, die Angelegenheit intern zu untersuchen und zu klären. Bösgläubige oder ungerechtfertigte Rückbuchungen können gemäß Abschnitt 6 und der Zahlungsrichtlinie als Zahlungsbetrug behandelt werden.

4.9 Sie sind verpflichtet, alle Beträge zu zahlen, die Sie dem Unternehmen oder seinen Zahlungsanbietern rechtmäßig schulden. Sie müssen Zahlungen in gutem Glauben leisten und dürfen eine gültige Zahlung nicht rückgängig machen oder dies versuchen, um berechtigten Verlusten, Gebühren oder Verpflichtungen zu entgehen. Sofern dies nicht nach anwendbarem Recht verboten ist, können Sie verpflichtet werden, Rückbuchungen, Zahlungsablehnungen oder -stornierungen, damit verbundene Verluste sowie eine Verwaltungsgebühr gemäß der Zahlungsrichtlinie zu erstatten.

4.10 Ausstehende oder inaktive Einzahlungsboni schränken Ihr Echtgeldguthaben weder ein, noch reservieren oder sperren sie es in sonstiger Weise; sie beeinträchtigen nicht die Verfügbarkeit von Echtgeld für das Spielen oder für Auszahlungen und werden erst dann Teil des aktiven Umsatzguthabens, wenn sie aktiviert werden. Beantragen Sie eine Auszahlung, bevor Sie einen ausstehenden Einzahlungsbonus aktiviert haben, werden alle inaktiven oder nicht aktivierten Einzahlungsboni, die mit der betreffenden Einzahlung oder Aktion verbunden sind, zusammen mit damit verbundenen künftigen Bonusansprüchen storniert. Sobald ein Bonus aktiviert ist, gelten die anwendbaren Bonusbedingungen, Umsatzbedingungen, Beschränkungen und Auszahlungsbedingungen in vollem Umfang. Das Unternehmen kann dieses Verfahren manuell, halbautomatisch oder automatisch anwenden, wird es jedoch weder rückwirkend noch unterschiedlich auf Spieler in gleicher Lage anwenden.

4.11 Das Unternehmen kann nach eigenem Ermessen Auszahlungslimits genehmigen, die über die in den Ziffern 4.4 und 4.5 festgelegten täglichen oder monatlichen Standardlimits hinausgehen. Jede solche Entscheidung wird im Einzelfall getroffen und kann die Kontohistorie des Kunden, seinen Verifizierungsstatus, seine Zahlungshistorie, seinen Treuestatus, seine Spielaktivität, Gesichtspunkte des verantwortungsvollen Spielens, AML/KYC-Anforderungen, Sicherheitsprüfungen, Einschränkungen von Zahlungsanbietern, geltende rechtliche oder regulatorische Anforderungen sowie sonstige relevante betriebliche oder Risikofaktoren berücksichtigen. Eine Ausnahme begründet keinen vertraglichen Anspruch und verpflichtet das Unternehmen nicht, künftig oder gegenüber anderen Kunden dieselbe oder eine ähnliche Ausnahme zu gewähren.

4.12. Ein Währungsumtausch ist auf der Website grundsätzlich nicht möglich. Ist für Einzahlungen, Guthaben, Auszahlungen, Gebühren, Limits oder Schwellenwerte eine Währungsumrechnung erforderlich, wird der Gegenwert anhand des Wechselkurses ermittelt, den der jeweilige Zahlungsdienstleister, Krypto-Zahlungsdienstleister oder die Zahlungsschnittstelle des Unternehmens zum Zeitpunkt der Abwicklung der betreffenden Transaktion oder Gebühr anwendet. Informationen über den geltenden Umrechnungskurs oder die Berechnungsmethode werden, soweit vernünftigerweise praktikabel, auf der Website oder über die Zahlungsschnittstelle bereitgestellt.

5. Spielaktivität, Spielregeln und Fehlfunktionen

5.1 Eine bestätigte Wette kann ohne unsere schriftliche Zustimmung nicht storniert werden, es sei denn, dies ist nach den geltenden Spielregeln, diesen AGB oder dem anwendbaren Recht erforderlich.

5.2 Die Spielregeln sind auf der Website und in den jeweiligen Spielen abrufbar. Sie beschreiben die Art der Teilnahme, die Gewinnergebnisse, Auszahlungstabellen oder Quoten, Einschränkungen, Jackpot-Regeln, gegebenenfalls Angaben zur Auszahlungsquote (RTP) sowie sonstige produktspezifische Regeln.

5.3 Wird eine Spielrunde durch einen Verbindungsabbruch unterbrochen, können Sie aufgefordert werden, die nicht abgeschlossene Runde bei Ihrer nächsten Anmeldung fortzusetzen, sofern dies technisch möglich ist. Kann eine Runde aufgrund eines nachgewiesenen Systemfehlers nicht abgeschlossen werden, werden der Einsatz bzw. das Ergebnis gemäß den geltenden Spielregeln und den Verfahren für abgebrochene Transaktionen behandelt.

5.4 Fehlfunktionen, technische Fehler, Softwarefehler oder Anzeigefehler machen alle betroffenen Wetten und Gewinne ungültig. Sie dürfen Fehlfunktionen oder Fehler nicht ausnutzen und müssen den Kundensupport unverzüglich benachrichtigen, sobald Sie ein solches Problem bemerken.

5.5 Bei Live-Wetten oder Live-Spielübertragungen kann es zu Verzögerungen oder Unterbrechungen kommen. Ist eine Verzögerung erkennbar oder wird sie von uns herbeigeführt, werden die entsprechenden Informationen gemäß den geltenden Regeln bereitgestellt.

6. Betrügerische Aktivitäten und verbotenes Verhalten

6.1 Wir verfolgen eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Betrug, Missbrauch, Manipulation, Advantage Play, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Sanktionsumgehung, Manipulation der Geolokalisierung oder rechtswidrigen Aktivitäten im Zusammenhang mit den Diensten. Jede derartige Aktivität stellt einen wesentlichen Verstoß gegen diese AGB dar.

6.2 Betrügerisches oder missbräuchliches Verhalten umfasst unter anderem:

  • Identitätsbetrug und Kontomissbrauch: Eröffnung von mehr als einem Konto; Zugriff auf ein Konto oder Führung eines Kontos für eine andere Person; Vorlage falscher, irreführender oder gefälschter Dokumente; Identitätsanmaßung; Stellvertreter-, Treuhand- oder anonyme Konten; Verkauf, Übertragung oder Erwerb von Konten.

  • Zahlungsbetrug: Verwendung gestohlener, nicht autorisierter, fremder oder nicht übereinstimmender Zahlungsmethoden; Rückbuchungen oder Versuche, Zahlungen rückgängig zu machen; Ein- oder Auszahlungen im Namen Dritter; Versuche, die Herkunft von Geldern zu verschleiern; Herbeiführen einer Zahlungsablehnung oder -stornierung, um berechtigten Verlusten oder Verpflichtungen zu entgehen.

  • Bonusmissbrauch: Nutzung mehrerer Konten zum Einlösen von Boni; Strategien, die darauf abzielen, das Risiko auszuschalten oder Gewinne zu garantieren; Ausnutzung von Spielmechaniken, Bonusfunktionen oder Bonusrunden zur Erlangung eines unfairen Vorteils; koordinierte Aktivitäten oder geheime Absprachen; Ansammeln von Bonusrunden oder spielinternen Werten mit Bonusguthaben und deren Einlösen beim Spielen mit Echtgeld.

  • Manipulation von Spielen oder Systemen: Einsatz von Bots, KI-Tools, Auto-Playern, Skripten oder automatisierten Systemen; geheime Absprachen; Ausnutzung von Bugs, Störungen, Fehlfunktionen oder technischen Fehlern; Veränderung von Spiel- oder Kommunikationsprotokollen oder Eingriffe in diese.

  • Unregelmäßigeoder risikoarme Wettmuster:künstliche, koordinierte oder risikominimierte Einsätze, die darauf abzielen, die Umsatzberechnung zu manipulieren, Gelder zu recyceln, die Herkunft oder das Ziel von Geldern zu verschleiern oder die AGB bzw. die Zahlungsrichtlinie zu umgehen, einschließlich einer übermäßigen Abdeckung beim Roulette oder ähnlicher Strategien mit geringer Volatilität sowie eines ungerechtfertigten Wechsels der Einsatzhöhe.

  • Geldwäsche und illegale Aktivitäten: Durchschleusen von Geldern ohne echtes Spiel; Umwandlung von Einzahlungen in Auszahlungen ohne nennenswerte Spielaktivität; Nutzung der Website, um Gelder zu verschleiern, zu übertragen oder darüber zu verfügen; Verhalten im Zusammenhang mit Sanktionen, Terrorismusfinanzierung oder Vermögenswerten aus Straftaten.

  • VPN-Nutzung oder Manipulation der Geolokalisierung: Verschleierung des tatsächlichen Standorts, Nutzung von Proxyservern, VPNs, Tools zur IP-Maskierung oder ähnlichen Technologien oder Zugriff auf die Dienste aus einer eingeschränkten Jurisdiktion.

  • Missbräuchliches Verhalten: Belästigung, Drohungen sowie diskriminierendes, obszönes, gewalttätiges, beleidigendes oder verleumderisches Verhalten gegenüber anderen Spielern, Mitarbeitern oder Dienstleistern.

    6.3 Wenn wir vermuten oder feststellen, dass Sie sich betrügerisch oder missbräuchlich verhalten haben, können wir eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen ergreifen: Ihr Konto sperren oder dauerhaft schließen; Einsätze ablehnen, einschränken, stornieren oder begrenzen; Gewinne, Boni oder offene Wetten für ungültig erklären; ausstehende Auszahlungen stornieren; Gelder bis zum Abschluss der Untersuchung einbehalten; zusätzliche KYC/AML-Unterlagen anfordern und verstärkte Sorgfaltsprüfungen durchführen; Gelder an die ursprüngliche Zahlungsmethode zurückleiten; die Aktivität Zahlungsanbietern, Finanzinstituten, Netzwerken zur Betrugsprävention, dem Direktlizenznehmer, zentralen Meldestellen (FIUs) oder Strafverfolgungsbehörden melden.

    6.4 Gewinne, Boni oder Gelder, die unmittelbar oder mittelbar aus betrügerischen, missbräuchlichen, unregelmäßigen oder verbotenen Aktivitäten stammen, sind ungültig und werden nicht ausgezahlt.

    6.5 Sie müssen uns unverzüglich benachrichtigen, wenn Sie einen Systemfehler, eine Störung, eine Fehlfunktion, eine Sicherheitslücke oder eine Unregelmäßigkeit bemerken. Unterlassen Sie die Benachrichtigung oder versuchen Sie, das Problem auszunutzen, wird dies als betrügerisches Verhalten behandelt.

    6.6 Sie haben uns alle Kosten, Gebühren, Aufwendungen, Verluste und Schäden, einschließlich Folgeschäden, Reputationsschäden, Gebühren von Zahlungsabwicklern und Rechtskosten, zu ersetzen und uns von diesen freizustellen, soweit sie sich unmittelbar oder mittelbar aus betrügerischem, unredlichem, rechtswidrigem oder missbräuchlichem Verhalten ergeben.

    6.7 Serveraufzeichnungen, Transaktionsprotokolle, Spielprotokolle, Aufzeichnungen aus Blockchain-Analysen und System-Audit-Protokolle sind das maßgebliche Beweismittel zur Klärung von Untersuchungen zu Betrug, Zahlungen und Spielergebnissen, sofern sie nicht nachweislich offensichtlich unrichtig sind.

7. Ruhende Konten, Inaktivitätsgebühren und Kontoschließung

7.1 Sie können jederzeit die Schließung Ihres Kontos beantragen. Verfügbare, freigegebene Gelder werden gemäß der Zahlungsrichtlinie zurückgezahlt, vorbehaltlich rechtmäßiger Abzüge, der Stornierung oder Abrechnung offener Wetten, der geltenden Bonusbedingungen und des Abschlusses der erforderlichen Identitäts-, Sicherheits-, Betrugs-, Sanktions- und AML/KYC-Prüfungen. Wird ein Konto aufgrund eines Selbstausschlusses, aus Bedenken hinsichtlich des verantwortungsvollen Spielens oder wegen Kontrollverlusts geschlossen, finden die dreifache Umsatzanforderung und die Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung keine Anwendung. Deutet ein Antrag auf Kontoschließung auf glücksspielbedingte Schäden oder einen Kontrollverlust hin, wird der Antrag gemäß der Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen als Kontoschließung aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens oder als Selbstausschluss behandelt.

7.2 Für regulatorische Zwecke wird ein Konto zu einem ruhenden Konto, wenn während sechs aufeinanderfolgender Monate keine vom Kunden veranlasste Transaktion erfolgt, einschließlich Anmeldung, Einzahlung, Auszahlung oder Platzierung eines Einsatzes. Ab diesem Zeitpunkt unterliegt das Konto einer zusätzlichen Überwachung und einem zusätzlichen Schutz; Guthaben verfallen jedoch nicht allein deshalb, weil die sechsmonatige Ruhefrist erreicht wurde.

7.3 Findet während elf aufeinanderfolgender Monate keine Kontoaktivität statt und weist das Konto weiterhin ein Guthaben auf, teilen wir Ihnen mit, dass nach zwölf aufeinanderfolgenden Monaten der Inaktivität eine Gebühr für inaktive Konten erhoben werden kann. Die Mitteilung erläutert die Gebühr, Ihr Recht, sich anzumelden und Gelder auszuzahlen, sowie die zur Reaktivierung oder Schließung des Kontos erforderlichen Schritte.

7.4 Eine Gebühr für inaktive Konten wird nur erhoben, wenn auf dem Konto während mindestens zwölf aufeinanderfolgender Monate keine Kontoaktivität stattgefunden hat, das Konto weiterhin ein Guthaben aufweist und mindestens vierzehn Kalendertage zuvor eine schriftliche Mitteilung an die registrierte E-Mail-Adresse oder an andere hinterlegte Kontaktdaten gesendet wurde.

7.5 Nach Ablauf der Zwölfmonatsfrist und der Mitteilungsfrist kann für ein inaktives Konto, das weiterhin ein Guthaben aufweist, eine Verwaltungsgebühr für die Kontoführung von bis zu 5 EUR/USD oder dem entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung pro Kalendermonat erhoben werden. Die Gebühr ist auf das verbleibende Guthaben begrenzt und führt niemals zu einem negativen Kontostand. Die Gebühr entfällt, sobald das Konto reaktiviert oder geschlossen wird. Wird die Gebühr in Kryptowährung erhoben, wird der entsprechende Fiat-Gegenwert anhand des Wechselkurses ermittelt, den das Unternehmen am Tag der Gebührenerhebung anwendet.

7.6 Während des Ruhens oder der Inaktivität des Kontos behalten Sie das Recht, Ihr verfügbares, freigegebenes Guthaben vorbehaltlich der Zahlungsrichtlinie und der AML/KYC-Prüfungen auszuzahlen. Das Unternehmen wird eine sechsmonatige Ruheklausel nicht dazu nutzen, verfügbare Guthaben für ungültig zu erklären. Das Guthaben kann nur durch offengelegte Verwaltungsgebühren gemäß diesem Abschnitt, rechtmäßige Abzüge, abgeschlossene Auszahlungen oder eine rechtmäßige regulatorische Verfügung nach Abschluss des Verfahrens für ruhende Konten auf null sinken.

7.7 Kontaktaufnahme und Verwaltung bei ruhenden oder inaktiven Konten erfolgen verhältnismäßig zur Höhe des Kontoguthabens. Bei höheren Guthaben können zusätzliche Kontaktversuche unternommen werden, bevor eine Gebühr erhoben oder ein Schließungsverfahren abgeschlossen wird.

8. Verantwortungsvolles Spielen und Schutz Minderjähriger

8.1 Wir setzen uns für verantwortungsvolles Spielen sowie für den Schutz Minderjähriger und schutzbedürftiger Personen ein. Ausführliche Informationen zu den Instrumenten für verantwortungsvolles Spielen, zu Selbstausschlussverfahren, Kategorien der Kontoschließung, Verfahren für Abkühlungsphasen und Auszeiten (Cooling-off/Time-out), Hinweise zum Schutz Minderjähriger sowie Informationen zu Hilfsangeboten finden Sie in der Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen.

8.2 Sie können Instrumente zur Spielkontrolle wie Einzahlungslimits, Verlustlimits, Zeiterinnerungen, Auszeiten, Abkühlungsphasen oder einen Selbstausschluss beantragen. Herabgesetzte Limits werden so bald wie vernünftigerweise möglich umgesetzt. Anträge auf Erhöhung von Limits unterliegen einer Abkühlungsphase von 24 Stunden.

8.3 Wir können gemäß der Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen Kontrollmaßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen verhängen, einschließlich eines vom Betreiber verhängten Ausschlusses, wenn wir Anzeichen für problematisches Spielverhalten, Aktivitäten Minderjähriger, Rauschzustände, bedrohliches Verhalten, Betrug oder geheime Absprachen feststellen.

8.4 Wir ergreifen angemessene Maßnahmen, um zu verhindern, dass Marketingmitteilungen an Kunden gesendet werden, die sich selbst ausgeschlossen haben, vom Betreiber ausgeschlossen wurden oder deren Konto aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens geschlossen wurde.

8.5. Ein Kunde, der einen Selbstausschluss beantragt oder dessen Konto aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens geschlossen oder eingeschränkt wird, muss nicht weiterspielen, um eine Umsatzanforderung für Einzahlungen zu erfüllen. In solchen Fällen wird für die Rückzahlung des verfügbaren, freigegebenen Guthabens des Kunden keine Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung erhoben, vorbehaltlich der erforderlichen Prüfungen in Bezug auf Identität, Zahlungsmethode, Sicherheit, Betrug, Sanktionen sowie AML/KYC.

9. Privatsphäre und Datenschutz

9.1 Wir erheben und verarbeiten personenbezogene Daten wie in der Datenschutzrichtlinie beschrieben. Mit der Registrierung oder der Nutzung der Dienste nehmen Sie zur Kenntnis, dass personenbezogene Daten für die Kontoverwaltung, die Identitätsverifizierung, die Einhaltung der AML/KYC-Vorschriften, das verantwortungsvolle Spielen, die Zahlungsabwicklung, die Betrugsprävention, den Kundensupport, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und die Meldepflichten gegenüber Aufsichtsbehörden verarbeitet werden können.

9.2 Personenbezogene Daten können gegenüber Zahlungsanbietern, Spieleanbietern, Hosting- und Technologieanbietern, Anbietern von AML/KYC- und Betrugspräventionsdiensten, Aufsichtsbehörden, dem Direktlizenznehmer, zentralen Meldestellen (FIUs), Strafverfolgungsbehörden, Gerichten, Stellen zur Wahrung der Integrität des Sports und sonstigen in der Datenschutzrichtlinie beschriebenen Empfängern offengelegt werden.

9.3 Für Marketingmitteilungen gelten die Datenschutzrichtlinie und die anwendbaren Einwilligungsregeln. Sie können Ihre Einwilligung in Marketingmitteilungen widerrufen, ohne dass dies – vorbehaltlich rechtlicher und regulatorischer Anforderungen – als Grund für die Verweigerung der Kerndienste herangezogen wird.

10. Geistiges Eigentum, zulässige Nutzung und Links

10.1 Die Website, Spiele, Software, Grafiken, Audio- und Videoinhalte, Texte, Marken, Handelsnamen und sonstigen Inhalte sind Eigentum des Unternehmens oder seiner Dienstleister oder an diese lizenziert und durch Gesetze zum Schutz des geistigen Eigentums geschützt.

10.2 Sie dürfen die Website und die Dienste ausschließlich zur persönlichen, nichtkommerziellen Unterhaltung nutzen. Ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung dürfen Sie die Website oder deren Inhalte weder kopieren, verändern, zurückentwickeln (Reverse Engineering), vervielfältigen, verbreiten, verwerten, automatisiert auslesen (Scraping), in Frames einbetten, per Deep-Link verlinken noch kommerziell nutzen.

10.3 Links zur Website dürfen nur mit unserer schriftlichen Zustimmung verwendet werden. Wir sind nicht für Websites oder Dienste Dritter, Internetdienstanbieter oder Zahlungsanbieter verantwortlich, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.

11. Haftungsbeschränkung

11.1 Sie erkennen an, dass Glücksspiel mit Risiken verbunden ist und dass Sie Geld verlieren können. Die Dienste werden vorbehaltlich des anwendbaren Rechts und der regulatorischen Anforderungen „wie besehen“ bereitgestellt.

11.2 Wir übernehmen keine Gewähr dafür, dass die Website, die Spiele, die Software oder die Dienste unterbrechungsfrei, fehlerfrei, mit jedem Gerät kompatibel oder gegen Cybervorfälle gefeit sind. Dies schränkt keine Haftung ein, die nach anwendbarem Recht nicht ausgeschlossen werden kann.

11.3 Wir haften nicht für mittelbare Schäden, besondere Schäden oder Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust, Verlust an Geschäftswert (Goodwill) oder Betriebsunterbrechungen, die sich aus der Nutzung der Dienste ergeben, es sei denn, eine solche Haftung kann gesetzlich nicht ausgeschlossen werden.

12. Beschwerden und Streitigkeiten

12.1 Die Kontaktdaten des Kundendienstes und für Beschwerden sind auf der Website verfügbar. Sie können Beschwerden und Streitigkeiten rund um die Uhr (24/7) per E-Mail an [email protected] oder über einen der anderen auf der Website angezeigten Supportkanäle einreichen.

12.2 Beschwerden sollten ausreichende Angaben, Dokumente, Screenshots, Transaktions-IDs, Spiel-IDs und alle sonstigen Unterlagen enthalten, die zur Untersuchung des Anliegens erforderlich sind. Wir sichern die relevanten Unterlagen und untersuchen begründete Beschwerden umgehend.

12.3 Streitigkeiten über Spielergebnisse oder Wettaktivitäten sollten so bald wie möglich und in der Regel innerhalb von 14 Geschäftstagen ab dem Tag, an dem das Problem aufgetreten ist, eingereicht werden. Ansprüche im Zusammenhang mit fehlerhaften Kontotransaktionen oder Kontoauszügen sollten innerhalb von 90 Kalendertagen ab dem Tag eingereicht werden, an dem die Transaktion erstmals auf Ihrem Kontoauszug erschienen ist, sofern das anwendbare Recht keine längere Frist vorschreibt.

12.4 Wir sind bestrebt, Ihnen das Ergebnis unserer Untersuchung, soweit vernünftigerweise möglich, innerhalb von 14 Geschäftstagen mitzuteilen. Wird eine Streitigkeit nicht innerhalb von zwei Monaten zu Ihrer Zufriedenheit beigelegt, kann sie an eine zugelassene Stelle für alternative Streitbeilegung (ADR) verwiesen werden; soweit die maßgeblichen Regeln dies vorsehen, müssen beide Parteien die ADR-Entscheidung befolgen.

12.5 Sehr schwerwiegende Beschwerden, bei denen es um erhebliche Beträge oder Fragen von öffentlichem Interesse geht, können bereits zu einem früheren Zeitpunkt an den Direktlizenznehmer eskaliert werden.

13. Sonstiges

13.1 Wir haften nicht für Verzögerungen oder Ausfälle, die durch Ereignisse außerhalb unseres zumutbaren Einflussbereichs verursacht werden, darunter Cyberangriffe, höhere Gewalt, innere Unruhen, Arbeitskämpfe, Krieg, Netzabschaltungen oder ähnliche Ereignisse.

13.2 Diese AGB sind in englischer Sprache verfasst. Stehen übersetzte Fassungen im Widerspruch zur englischen Fassung, hat die englische Fassung Vorrang, sofern das örtliche Recht nichts anderes vorschreibt.

13.3 Sollte eine Bestimmung für unwirksam oder nicht durchsetzbar befunden werden, wird sie im erforderlichen Mindestmaß angepasst, um der ursprünglichen Absicht zu entsprechen; die übrigen Bestimmungen bleiben wirksam.

13.4 Wir können einzelne oder alle Dienste abtreten, übertragen, unterlizenzieren oder auslagern, sofern dies Ihre Rechte nicht entgegen dem anwendbaren Recht wesentlich beeinträchtigt.

13.5 Ein Verzicht ist nur wirksam, wenn er schriftlich erklärt wird. Wird eine Bestimmung nicht durchgesetzt, bedeutet dies keinen Verzicht auf unser Recht, sie zu einem späteren Zeitpunkt durchzusetzen.

13.6 Diese AGB und die einbezogenen Richtlinien bilden die Vereinbarung zwischen Ihnen und uns über die Nutzung der Website und der Dienste.

13.7 Gerichtsstands- oder Rechtswahlklauseln gelten vorbehaltlich zwingender Rechte, Beschwerden beim Unternehmen, beim Direktlizenznehmer, bei einer zugelassenen ADR-Stelle oder bei einer Behörde einzureichen, deren Zuständigkeit vertraglich nicht ausgeschlossen werden kann.

Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen

3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA | Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026

Glücksspiel sollte eine Form der Unterhaltung sein und keine Möglichkeit, Geld zu verdienen. Diese Richtlinie erläutert das Engagement des Unternehmens in Bezug auf verantwortungsvolles Spielen, den Schutz Minderjähriger, Instrumente zur Spielkontrolle, Abkühlungsphasen/Auszeiten, Selbstausschluss, die gewöhnliche Kontoschließung, die Kontoschließung aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens, vom Betreiber verhängte Ausschlüsse sowie Hilfsangebote.

1. Selbstverpflichtung und Zugang zu Informationen

1.1 Die Website enthält auf der Startseite, den Registrierungsseiten und den Spielseiten einen direkten Link zu einer Seite zum verantwortungsvollen Spielen. Informationen zum verantwortungsvollen Spielen sollen über jeden Link bzw. jedes Logo zum verantwortungsvollen Spielen mit einem Klick erreichbar sein.

1.2 Die Seite zum verantwortungsvollen Spielen enthält die Richtlinie des Unternehmens zum verantwortungsvollen Spielen, praktische Ratschläge, ein seriöses Instrument oder Verfahren zur Selbsteinschätzung problematischen Spielverhaltens, Links und Kontaktdaten mindestens einer Hilfsorganisation für Menschen mit Glücksspielproblemen sowie Zugang zu Instrumenten zur Spielkontrolle.

1.3 Auf der Seite zum verantwortungsvollen Spielen werden keine kommerzielle Werbung und keine Werbematerialien angezeigt.

1.4 Informationen zum verantwortungsvollen Spielen und Warnhinweise zum Jugendschutz sind auch in den Gratisspiel-Versionen verfügbar, sofern diese angeboten werden.

2. Beauftragter für verantwortungsvolles Spielen, Überwachung und Entscheidungsrahmen

2.1 Das Unternehmen benennt namentlich einen Beauftragten für verantwortungsvolles Spielen (Responsible Gaming Manager), der für die Entwicklung von Richtlinien zum verantwortungsvollen Spielen, die Schulung der Mitarbeiter, Standards für Interventionen bei Kunden, die Überwachung, die Dokumentation und Eskalationsverfahren verantwortlich ist.

2.2 Der Beauftragte für verantwortungsvolles Spielen muss angemessen geschult sein und über ausreichende Befugnisse verfügen, um Kontrollmaßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen zu entwickeln, umzusetzen, zu überwachen und zu verbessern.

2.3 Mitarbeiter und Beauftragte, deren Aufgaben Interaktionen im Bereich des verantwortungsvollen Spielens umfassen, werden bei ihrer Einarbeitung geschult und erhalten jährliche Auffrischungsschulungen; die Teilnahmenachweise werden aufbewahrt.

2.4 Das Unternehmen überwacht Anzeichen möglicher glücksspielbedingter Schäden und kann eingreifen, wenn das Verhalten oder Spielverhalten eines Kunden auf ein Risiko hindeutet. Die Überwachung stellt keine medizinische Diagnose dar und ersetzt keine professionelle Hilfe.

2.5 Zu den Anzeichen und Mustern, die eine Überprüfung auslösen können, gehören unter anderem:

  • plötzliche oder anhaltende Erhöhungen der Einzahlungen, Verluste, Sitzungsdauer oder Spielhäufigkeit;

  • das Hinterherjagen von Verlusten (Chasing), wiederholt fehlgeschlagene Einzahlungen, wiederholte Stornierungen von Auszahlungen oder schnelle erneute Einzahlungen nach Auszahlungen;

  • wiederholte Anträge auf Erhöhung oder Aufhebung von Limits oder auf Wiedereröffnung des Kontos nach einer Pause;

  • Äußerungen des Kunden, die auf Kontrollverlust, finanzielle Notlagen, Kreditaufnahme, beruflichen Stress, familiäre Konflikte oder Spielen zur Tilgung von Schulden hindeuten;

  • Spielen in offenbar berauschtem oder verzweifeltem Zustand oder bei aggressivem Verhalten;

  • Aktivitäten, die nicht mit dem Kundenprofil, der Mittelherkunft oder dem bisherigen Verhalten übereinstimmen;

  • Nutzung mehrerer Konten, Finanzierung durch Dritte, AML-Warnsignale oder sonstiges Verhalten, das zusätzlich eine AML/KYC-Eskalation erfordert.

    2.6 Wird ein Risikoindikator festgestellt, kann das Unternehmen den Kunden bitten, einen Fragebogen zum verantwortungsvollen Spielen auszufüllen oder an einem Gespräch zur finanziellen Tragbarkeit bzw. zum Risiko teilzunehmen. Die Fragen können sich auf den Zweck des Spielens, das Budget, die finanzielle Tragbarkeit, gegebenenfalls die Mittelherkunft, Anzeichen eines Kontrollverlusts, gewünschte Limits und Pausen beziehen sowie darauf, ob der Kunde Unterstützung oder einen Selbstausschluss wünscht.

    2.7 Antworten von Kunden, Überwachungsdaten und Supportkontakte werden anhand eines dokumentierten Entscheidungsrahmens geprüft. Mögliche Ergebnisse sind: keine sofortigen Maßnahmen bei fortgesetzter Überwachung; Beratung zum verantwortungsvollen Spielen und Verweis auf Hilfsangebote; Festlegung oder Herabsetzung von Limits; Abkühlungsphase/Auszeit; gewöhnliche Kontoschließung; Kontoschließung aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens; Selbstausschluss; vom Betreiber verhängter Ausschluss; AML/KYC-Eskalation; oder, soweit gesetzlich vorgeschrieben, Meldung/Eskalation.

Jeder Antrag oder interne Vorschlag, für einen Kunden mit hohen Umsätzen eine Ausnahme vom Auszahlungslimit zu genehmigen, muss anhand der verfügbaren Indikatoren zum verantwortungsvollen Spielen geprüft werden. Keine Ausnahme darf eine für den Kunden geltende Beschränkung zum verantwortungsvollen Spielen, einen Selbstausschluss, eine Abkühlungsphase, ein vom Betreiber verhängtes Limit oder eine sonstige Schutzmaßnahme außer Kraft setzen.

2.8 Entscheidungen mit höherem Risiko, die Ablehnung der Wiedereröffnung eines Kontos nach Bedenken hinsichtlich des verantwortungsvollen Spielens (RG), vom Betreiber verhängte Ausschlüsse sowie Konflikte zwischen AML-Indikatoren und Indikatoren zum verantwortungsvollen Spielen müssen vom Beauftragten für verantwortungsvolles Spielen oder von entsprechend geschulten leitenden Mitarbeitern geprüft werden. Begründung, Nachweise und Ergebnis sind zu dokumentieren.

3. Richtlinie zum Schutz vor Glücksspiel durch Minderjährige

3.1 Das Unternehmen gestattet Personen unter 18 Jahren nicht, ein Konto zu eröffnen, Einzahlungen vorzunehmen, zu spielen oder Gewinne zu beanspruchen. Die Verhinderung des Zugangs Minderjähriger ist ein fortlaufender Prozess.

3.2 Jede Person, die ein Konto registriert, muss ihr Geburtsdatum angeben und ausdrücklich bestätigen, dass sie mindestens 18 Jahre alt ist. Im Registrierungsprozess werden Kontrollen eingesetzt, mit denen Personen unter 18 Jahren, die falsche Angaben gemacht haben, erkannt werden sollen.

3.3 Zur Verifizierung von Alter und Identität können vor der Freigabe von Gewinnen Ausweisdokumente verlangt werden. Die Altersverifizierung beginnt bei der Kontoeröffnung und muss innerhalb der in den AGB und der AML/KYC-Richtlinie vorgeschriebenen Verifizierungsfrist abgeschlossen sein.

3.4 Wird nachgewiesen, dass ein Spieler jünger als 18 Jahre ist, wird das Konto geschlossen, es werden keine weiteren Wetten oder Einzahlungen angenommen, Gewinne werden nicht ausgezahlt und das Guthaben wird gemäß dem anwendbaren Recht und den geltenden Anforderungen zurückgezahlt. Versuche oder Aktivitäten Minderjähriger können gemeldet werden.

3.5 Marketingkampagnen sowie die Gestaltung und Inhalte der Website dürfen sich nicht an Personen unter 18 Jahren richten oder für diese besonders ansprechend sein. Die Website zeigt deutlich sichtbare 18+-Warnhinweise auf der Startseite, den Registrierungsseiten, der Seite zum verantwortungsvollen Spielen, den Lobby-/Einstiegsseiten sowie den Abmelde-/Sitzungsende-Seiten an.

3.6 Um zu verhindern, dass Minderjährige auf Glücksspiel-Websites zugreifen, können Eltern oder Erziehungsberechtigte seriöse Filterprogramme wie Net Nanny, CyberPatrol, CyberSitter, SafeKids oder ähnliche Dienste in Betracht ziehen.

4. Praktische Hinweise für Spieler

  • Glücksspiel sollte als Unterhaltung betrachtet werden, nicht als Einkommensquelle.
  • Legen Sie Einzahlungs-, Verlust- oder Zeitlimits fest, bevor Sie beginnen.
  • Spielen Sie nicht, wenn Sie unter dem Einfluss von Alkohol, Betäubungsmitteln oder Medikamenten stehen.
  • Spielen Sie nicht, wenn Sie niedergeschlagen oder belastet sind oder versuchen, Verluste wieder auszugleichen.
  • Nutzen Sie eine Abkühlungsphase, eine Auszeit, einen Selbstausschluss oder den Kundensupport, wenn Sie eine Pause brauchen.

5. Instrumente zur Spielkontrolle

5.1 Das Unternehmen stellt Instrumente bereit, die Kunden helfen, ihr Spielverhalten zu beobachten, zu steuern und zu kontrollieren. Die Verfahren zur Nutzung dieser Instrumente sind auf der Website verfügbar und so gestaltet, dass sie benutzerfreundlich und eindeutig sind.

5.2 Instrumente zur Spielkontrolle können eines oder mehrere der folgenden umfassen: Einzahlungslimits pro Zeitraum, Verlustlimits pro Zeitraum, Erinnerungen an die Spieldauer, Auszeiten, Abkühlungsphasen, Tisch- oder Turnierlimits sowie Selbstausschluss.

5.3 Kunden können Kontrollen bei der Registrierung, sofern verfügbar bei der ersten Einzahlung oder jederzeit nach der Registrierung festlegen.

5.4 Anträge auf Herabsetzung eines Limits werden so bald wie vernünftigerweise möglich umgesetzt. Anträge auf Erhöhung eines Limits werden erst nach einer Abkühlungsphase von 24 Stunden umgesetzt.

5.5 Das Unternehmen kann eigene Limits zur Spielkontrolle festlegen, wenn es ein Risiko problematischen Spielverhaltens vermutet, und wird den Kunden gegebenenfalls über ein solches Limit informieren.

6. Abkühlungsphase und Auszeit

6.1 Eine Abkühlungsphase (Cooling-off) oder Auszeit (Time-out) ist eine vorübergehende Spielpause, die vom Kunden beantragt oder vom Unternehmen als Schutzmaßnahme angeordnet wird. Während der Abkühlungsphase/Auszeit darf der Kunde keine Wetten platzieren und keine Einzahlungen vornehmen.

6.2 Der Kunde ist während einer Abkühlungsphase/Auszeit nicht daran gehindert, freigegebene Gelder auszuzahlen, vorbehaltlich der AML/KYC-Prüfungen und der Zahlungsregeln.

6.3 Eine Abkühlungsphase/Auszeit kann nach ihrer Umsetzung in der Regel nicht verkürzt werden. Nach ihrem Ablauf kann das Konto je nach gewähltem Instrument und Risikobewertung automatisch oder nach Bestätigung durch den Kunden wiederhergestellt werden.

6.4 Eine Abkühlungsphase/Auszeit unterscheidet sich vom Selbstausschluss. Weist der Kunde auf Kontrollverlust, glücksspielbedingte Schäden, Sucht, eine ernsthafte Belastung oder die Unfähigkeit aufzuhören hin, kann das Unternehmen die Angelegenheit nicht als gewöhnliche Auszeit, sondern als Selbstausschluss oder als Kontoschließung aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens behandeln.

7. Kontoschließung: Schließung ohne RG-Bezug und RG-Schließung

7.1 Eine gewöhnliche Kontoschließung ohne RG-Bezug ist ein Antrag des Kunden auf Schließung des Kontos aus Gründen, die nicht mit glücksspielbedingten Schäden zusammenhängen. Das Unternehmen schließt das Konto und zahlt verfügbare, freigegebene Gelder gemäß den AGB und der Zahlungsrichtlinie zurück, vorbehaltlich AML/KYC-Prüfungen, offener Wetten, Gebühren, Rückbuchungen und rechtlicher Beschränkungen.

7.2 Ein Kunde, der ein Konto aus Gründen ohne RG-Bezug geschlossen hat, kann die Wiedereröffnung beantragen. Die Wiedereröffnung liegt im Ermessen des Unternehmens und kann eine Aktualisierung der KYC-Daten, eine Betrugsprüfung, eine Zahlungsprüfung sowie die Bestätigung erfordern, dass keine Bedenken hinsichtlich des verantwortungsvollen Spielens bestehen.

7.3 Eine Kontoschließung aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens (RG-Schließung) liegt vor, wenn ein Kunde die Schließung, Kündigung, Sperrung oder eine ähnliche Maßnahme wegen glücksspielbedingter Schäden, Kontrollverlusts, der Unfähigkeit aufzuhören, einer finanziellen Notlage, Sucht oder ähnlicher Äußerungen oder Verhaltensweisen beantragt. Eine RG-Schließung wird nach denselben Schutzgrundsätzen wie ein Selbstausschluss behandelt, es sei denn, der Beauftragte für verantwortungsvolles Spielen dokumentiert eine begründete abweichende Entscheidung.

7.4 Bei einer RG-Schließung stellt das Unternehmen nach Bearbeitung des Antrags so bald wie vernünftigerweise möglich die Annahme neuer Wetten und Einzahlungen ein, unterbindet Marketingmitteilungen, verweist auf Hilfsangebote und dokumentiert die Entscheidung. Eine Wiedereröffnung erfolgt nicht automatisch und erfordert eine dokumentierte Bewertung der Rückkehr zum Spiel, eine Bestätigung des Kunden sowie gegebenenfalls eine Abkühlungsphase.

8. Selbstausschluss

8.1 Kunden können einen Selbstausschluss für einen beliebigen Zeitraum oder dauerhaft beantragen. Der Antrag kann gestellt werden, indem der Kunde den Kundensupport über die registrierte E-Mail-Adresse kontaktiert oder ein auf der Website bereitgestelltes Selbstausschluss-Tool nutzt.

8.2 Anträge auf Selbstausschluss werden erfasst und so bald wie möglich umgesetzt. Nach der Umsetzung werden vom Kunden keine neuen Wetten oder Einzahlungen angenommen, bis der Ausschluss abläuft oder gemäß dem dokumentierten Verfahren aufgehoben wird.

8.3 Während des Ausschlusszeitraums ist der Kunde vorbehaltlich der AML/KYC-Prüfungen nicht daran gehindert, sein freigegebenes Kontoguthaben ganz oder teilweise auszuzahlen. Wird ein dauerhafter Selbstausschluss gewählt, überweist das Unternehmen das freigegebene Guthaben des Kunden gemäß den Zahlungs- und AML/KYC-Anforderungen.

8.4 Der Selbstausschluss gilt einheitlich für alle Marken und Produkte, die der Kontrolle des Unternehmens unterliegen.

8.5 Bei einem Selbstausschluss von sechs Monaten oder länger muss ein Kunde, der nach dessen Ablauf wieder spielen möchte, in einem dokumentierten Verfahren bestätigen, dass er zurückkehren möchte, bevor das Konto oder der Zugang wiederhergestellt wird. Es kann eine Abkühlungsphase angewendet werden.

8.6 Das Unternehmen ergreift angemessene Maßnahmen, um zu verhindern, dass eigenes Marketingmaterial an Kunden gesendet wird, für die ein vom Kunden selbst veranlasster Ausschluss, ein vom Betreiber verhängter Ausschluss oder eine RG-Schließung gilt.

8.7 Verstöße gegen einen Selbstausschluss werden im Einzelfall geprüft. Die Erstattung von Einzahlungen liegt im Ermessen des Unternehmens und berücksichtigt die Historie des Kunden. Verstöße werden nicht durch eine automatische Erstattung von Einzahlungen oder die Auszahlung von Gewinnen begünstigt.

8.8 Angaben zu Kunden mit Selbstausschluss und zu Ausschlüssen nach Ermessen des Betreibers werden, soweit erforderlich, im Rahmen der vierteljährlichen Berichterstattung übermittelt.

9. Vom Betreiber verhängter Ausschluss

9.1 Das Unternehmen kann einen Ausschluss verhängen, wenn der Verdacht auf Betrug oder geheime Absprachen, unangemessenes Verhalten, Anzeichen problematischen Spielverhaltens oder ein offensichtlicher Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln besteht. Die Bewertung, die Entscheidung und der Umgang mit dem Guthaben werden dokumentiert.

9.2 Das Unternehmen muss einen Ausschluss verhängen, wenn eindeutige Beweise für Betrug, geheime Absprachen oder bedrohliches Verhalten vorliegen, nachgewiesen ist, dass der Teilnehmer ein unkontrollierbarer Problemspieler ist, eine Berauschung durch Alkohol oder Betäubungsmittel bekannt ist oder nachgewiesen ist, dass der Teilnehmer jünger als 18 Jahre ist. Ist der Teilnehmer jünger als 18 Jahre, muss das Guthaben gemäß dem anwendbaren Recht zurückgezahlt werden.

10. Externe Hilfe und Sperrprogramme

10.1 Spieler, die sich für einen Selbstausschluss oder die Schließung eines Kontos aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens entscheiden, sollten in Erwägung ziehen, Hilfe bei einer anerkannten Organisation für Glücksspielsucht oder einer Beratungsstelle zu suchen, und sich auch bei anderen Glücksspielanbietern, bei denen sie Konten führen, selbst ausschließen lassen.

10.2 Zu den Sperrprogrammen, die helfen können, den Zugang zu Glücksspiel-Websites zu verhindern, gehören GamBlock und Betfilter. Zu den Hilfsorganisationen können Gambling Therapy, GamCare, GambleAware und andere lokale Angebote in der Jurisdiktion des Spielers gehören.

AML/KYC-Richtlinie

3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA | Zuletzt aktualisiert: 16.06.2026

Diese AML/KYC-Richtlinie fasst das bisherige KYC-Verfahren und das AML/KYC-Verfahren zusammen und ersetzt sie. Sie legt den Rahmen des Unternehmens für die Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Proliferationsfinanzierung, die Einhaltung von Sanktionen, die Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden, verstärkte Sorgfaltspflichten, die Transaktionsüberwachung, die Meldung verdächtiger Aktivitäten und die Aufbewahrung von Unterlagen fest.

1. Regulatorischer Rahmen und Geltungsbereich

1.1 Diese Richtlinie ist darauf ausgerichtet, das Glücksspielgesetz (Gaming Act), den AML-Verhaltenskodex für Fernglücksspiel (Remote Gambling AML Code of Practice), den Allgemeinen Verhaltenskodex (General Code of Practice), die Verordnungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, die FATF-Empfehlungen sowie die anwendbaren AML/CFT-Gesetze einzuhalten.

1.2 Die Richtlinie gilt für alle Spieler, Konten, Transaktionen, Zahlungsmethoden, Mitarbeiter, Auftragnehmer, relevanten Dritten und Geschäftsbeziehungen der 3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA (das „Unternehmen“).

1.3 Diese Richtlinie ist in Verbindung mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Zahlungsrichtlinie, der Kryptowährungsrichtlinie, der Datenschutzrichtlinie und der Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen sowie mit sonstigen Richtlinien zu lesen, die auf der Website oder über die offiziellen Kommunikationskanäle hinzugefügt werden können. Begründet ein in Abschnitt 6 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen beschriebenes Verhalten einen hinreichenden Verdacht auf Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Betrug, Sanktionsumgehung oder sonstige Finanzkriminalität, gilt diese Richtlinie in vollem Umfang.

1.4 Das Unternehmen verfolgt einen risikobasierten Ansatz. Die Maßnahmen stehen in einem angemessenen Verhältnis zu Größe, Art und Risikoprofil des Geschäfts, wobei sichergestellt wird, dass die nach dem regulatorischen Rahmen erforderlichen Mindestkontrollen eingehalten werden.

2. AML/CFT-Programm

2.1 Das Unternehmen unterhält ein Programm zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT-Programm), bestehend aus: (i) einer unternehmensweiten Risikobewertung und (ii) schriftlichen Richtlinien, Kontrollen und Verfahren zur Steuerung und Minderung der festgestellten Risiken.

2.2 Das AML/CFT-Programm umfasst Verfahren des Risikomanagements, interne Kontrollen, Verfahren zur Erfüllung der allgemeinen (CDD) und verstärkten (EDD) Sorgfaltspflichten, das Screening auf Sanktionen und politisch exponierte Personen (PEPs), die Transaktionsüberwachung, das Meldewesen, die Aufbewahrung von Unterlagen, Mitarbeiterschulungen, die Zuverlässigkeitsprüfung von Mitarbeitern, unabhängige Überprüfungen und die Aufsicht durch die Unternehmensführung.

2.3 Das Programm wird mindestens einmal jährlich überprüft sowie immer dann, wenn sich Produkte, Technologien, Vertriebskanäle, Zahlungsmethoden, Jurisdiktionen, Kundentypologien, Auslagerungen oder regulatorische Anforderungen wesentlich ändern.

2.4. Umsatzanforderungen oder Verwaltungsgebühren für vorzeitige Auszahlungen sind ausschließlich Maßnahmen im Rahmen der Zahlungsrichtlinie und ersetzen, verringern oder erfüllen nicht die Pflichten des Unternehmens in Bezug auf AML/KYC, CDD, EDD, Mittelherkunft, Vermögensherkunft, Transaktionsüberwachung oder die Meldung verdächtiger Aktivitäten.

3. Begriffsbestimmungen und Typologien der Geldwäsche

3.1 Geldwäsche umfasst die Verwendung, Übertragung, Umwandlung, Verschleierung, den Erwerb, den Besitz von oder den sonstigen Umgang mit Vermögenswerten aus Straftaten oder Erträgen aus Straftaten, einschließlich Vereinbarungen, die den Erwerb, das Behalten, die Verwendung oder die Kontrolle von Vermögenswerten aus Straftaten durch eine andere Person oder in deren Namen erleichtern.

3.2 Im Bereich des Fernglücksspiels berücksichtigt das Unternehmen die folgenden Typologien: Tarnung illegaler Gelder als legitime Gelder; Umwandlung illegaler Gelder in scheinbar legitime Gewinne; sowie die Verwertung illegaler Gelder durch Verluste, Schuldenbegleichung, Chip-Dumping, Peer-to-Peer-Transfers oder ähnliche Methoden. Jede Ausnahme vom Auszahlungslimit unterliegt weiterhin Blockchain-Analysen, den Limits der Zahlungsdienstleister (PSP), AML/KYC-Kontrollen und der Zahlungsrichtlinie.

3.3 Terrorismusfinanzierung und Proliferationsfinanzierung umfassen die Bereitstellung oder Sammlung von Geldern oder die Beteiligung an Vereinbarungen, durch die Geld oder Vermögenswerte zur Verfügung gestellt werden, sofern Vorsatz, Fahrlässigkeit, Leichtfertigkeit oder ein hinreichender Grund zu der Annahme terroristischer oder proliferationsbezogener Zwecke vorliegt.

3.4 Zu den Warnsignalen gehören unter anderem: hohe Verluste, die nicht mit den bekannten finanziellen Mitteln vereinbar sind; plötzliche Aktivitätsspitzen; Vermeidung oder Verzögerung der Kommunikation; falsche oder unplausible Dokumente; widersprüchliche persönliche Angaben; negative Medienberichte; Auszahlungen, die nicht mit der Spielaktivität vereinbar sind; Einzahlungen über Firmen- oder Drittzahlungsmittel; problematisches Spielverhalten, das mit gestohlenen Geldern finanziert wird; irreführende Erklärungen zur Mittelherkunft; Übertragung krimineller Gelder zwischen Spielern; risikoarmes oder minimales Spiel zum Recyceln von Geldern; sowie die Nutzung von VPNs oder die Manipulation der Geolokalisierung.

4. Unternehmensführung und Zuständigkeiten

4.1 Der Vorstand und die Geschäftsleitung tragen die letztendliche Verantwortung für die Einhaltung der AML/CFT-Vorschriften und müssen angemessene Ressourcen, Aufsicht und kritische Kontrolle sicherstellen.

4.2 Das Unternehmen ernennt einen AML-Compliance-Beauftragten / Geldwäschemeldebeauftragten (AMLCO/MLRO), der für die Umsetzung und Überwachung des AML/CFT-Programms verantwortlich ist. Der AMLCO/MLRO muss über ausreichende AML/CFT-Kenntnisse, Eigenständigkeit und eine hinreichend hohe Position im Unternehmen sowie über ein Verständnis der Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiken (ML/TF) im Fernglücksspiel verfügen.

4.3 Das Vorhandensein des AMLCO/MLRO und der Compliance-Mitarbeiter entbindet andere Führungskräfte oder Mitarbeiter nicht von ihrer Verantwortung, Risiken der Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu verhindern, zu erkennen und zu melden.

4.4 Wesentliche Änderungen dieser Richtlinie bedürfen der Genehmigung durch die Geschäftsleitung und den AMLCO/MLRO. Der Vorstand erhält mindestens einmal jährlich einen AML/CFT-Bericht, der Aktualisierungen der Risikobewertung, wesentliche Probleme, Kennzahlen zu Verdachtsmeldungen (SAR/SMR), Kontrollschwächen und den Fortschritt bei deren Behebung enthält.

5. Auslöser für Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden (CDD)

5.1 CDD-Maßnahmen werden bei Begründung der Geschäftsbeziehung eingeleitet, die bei Spielern mit der Registrierung und der Annahme der Allgemeinen Geschäftsbedingungen erfolgt.

5.2 CDD-Maßnahmen werden außerdem eingeleitet bei der Durchführung gelegentlicher Transaktionen oberhalb der geltenden Schwellenwerte, bei Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, bei Zweifeln an der Richtigkeit oder Angemessenheit zuvor erhobener KYC-Daten, bei einer Änderung der Risikobewertung eines Kunden oder wenn Betrugsindikatoren gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zusätzliche Prüfungen erfordern.

5.3 Die Verifizierung beginnt bei der Kontoeröffnung und muss zum frühesten der folgenden Zeitpunkte abgeschlossen sein: (i) 30 Tage nach der ersten Einzahlung; (ii) wenn die kumulierten Einzahlungen 2.000 EUR oder den entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung erreichen; oder (iii) beim ersten Auszahlungsantrag. Alter und Identität müssen formell verifiziert sein, bevor Gewinne ausgezahlt werden.

6. Dreistufige Verifizierung

6.1 Stufe 1 – Registrierung und elektronischer Fußabdruck. Bei der Registrierung erhebt das Unternehmen mindestens Name, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Wohnanschrift. Der Registrierungsprozess umfasst eine ausdrückliche Altersbestätigung, erkennt nach Möglichkeit Personen unter 18 Jahren und falsche Angaben und erfasst Daten des elektronischen Fußabdrucks wie IP-Adresse, Gerätekennung, Cookies und technische Daten.

6.2 Stufe 2 – Verifizierung von Identität und Anschrift sowie Screening. Stufe 2 ist erforderlich, wenn der Spieler kumuliert mehr als 2.000 EUR einzahlt, eine Auszahlung beantragt oder seit der ersten Einzahlung 30 Tage vergangen sind. Bis zum Abschluss von Stufe 2 können Einzahlungen, Auszahlungen und der Spielbetrieb ausgesetzt werden. Der Spieler muss einen gültigen amtlichen Ausweis vorlegen, der zusammen mit einem zufällig generierten sechsstelligen Code fotografiert wurde, und das Unternehmen führt, sofern verfügbar, eine elektronische Validierung anhand von mindestens zwei unabhängigen Datenbanken durch.

6.3 Schlägt die elektronische Adressverifizierung fehl oder kann sie nicht durchgeführt werden, muss der Spieler einen Nachweis seiner aktuellen Wohnanschrift vorlegen, etwa eine aktuelle Versorgerrechnung, einen Bank- oder Kartenauszug, behördliche Korrespondenz, eine Wohnsitzbescheinigung oder eine Meldebescheinigung.

6.4 In Stufe 2 führt das Unternehmen über einen seriösen Drittanbieter ein Screening auf Sanktionen, PEP-Status und negative Medienberichte durch, das die Sanktionslisten der UN, der EU, des OFAC, des HMT und sonstige relevante Sanktionslisten, inländische, ausländische und internationale PEPs sowie negative Medienberichte im Zusammenhang mit Finanzkriminalität, Korruption, Betrug, Terrorismus und Vortaten abdeckt.

6.5 Ergibt sich kein Treffer, kann die Verifizierung fortgesetzt werden. Bei einem möglichen Treffer wird das Konto in den Status „ausstehend“ versetzt, und bis zu einer manuellen Prüfung werden keine Transaktionen verarbeitet. Bestätigte Sanktionstreffer erfordern die sofortige Sperrung bzw. das sofortige Einfrieren sowie die Abgabe einer Verdachtsmeldung (SAR/SMR). Bestätigte PEPs erfordern verstärkte Sorgfaltsprüfungen (EDD), die Genehmigung durch die Geschäftsleitung, die Verifizierung der Mittel- und Vermögensherkunft (SOF/SOW) sowie eine verstärkte Überwachung. Wesentliche negative Medienberichte können die Anforderung zusätzlicher Dokumente, Einschränkungen oder die Beendigung der Geschäftsbeziehung zur Folge haben.

6.6 Stufe 3 – Mittelherkunft / Vermögensherkunft. Stufe 3 ist erforderlich, wenn der Spieler kumuliert oder in einer einzelnen Transaktion mehr als 5.000 USD oder 5.000 EUR einzahlt, eine Auszahlung von mehr als 5.000 USD oder dem entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung beantragt, mehr als 3.000 USD an einen anderen Nutzer überträgt oder auf andere Weise verstärkte Sorgfaltspflichten (EDD) auslöst. Bis zum Abschluss können Einzahlungen, Auszahlungen und der Spielbetrieb ausgesetzt werden.

6.7 Als Nachweise der Mittel- und Vermögensherkunft (SOF/SOW) kommen unter anderem Unterlagen über Unternehmensbeteiligungen, geprüfte Jahresabschlüsse, Nachweise über Arbeitseinkommen, Steuererklärungen, Erbschaftsunterlagen, Unterlagen über Kapitalanlagen, Kontoauszüge, Kaufverträge, Nachweise über Schenkungen oder familiäre Unterstützung oder sonstige glaubwürdige Dokumente in Betracht, die vom AMLCO/MLRO akzeptiert werden.

7. Anforderungen an KYC-Dokumente

7.1 Als Identitätsnachweis ist eine gut lesbare Kopie eines gültigen Reisepasses, Personalausweises oder Führerscheins vorzulegen. Auf dem Dokument müssen alle vier Ecken sowie Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Lichtbild sichtbar sein. Das Unternehmen kann ungeschwärzte Kopien anfordern, soweit dies für die Verifizierung erforderlich ist.

7.2 Es kann eine Selfie-Verifizierung in Form eines Live- oder statischen Gesichtsbilds zum biometrischen Abgleich mit dem eingereichten Ausweisdokument verlangt werden. Die Bilder müssen hochauflösend sein und dürfen keine Spiegelungen, Unschärfen oder Verdeckungen aufweisen.

7.3 Adressnachweise müssen aktuell sein, in der Regel innerhalb der letzten drei Monate ausgestellt, und den vollständigen Namen und die Wohnanschrift des Kunden enthalten. Zugeschnittene, veränderte oder unvollständige Dokumente werden nicht akzeptiert.

7.4 Für die Verifizierung der Zahlungsmethode kann ein Nachweis der Inhaberschaft von Karten, Bankkonten, Wallets oder sonstigen Zahlungsmitteln erforderlich sein. Auf Kartenabbildungen müssen die CVV und die nicht benötigten mittleren Ziffern abgedeckt sein, sofern nicht die vollständigen Angaben gesetzlich vorgeschrieben sind.

7.5 Ist ein Kunde eine juristische Person oder ein Unternehmenskontoinhaber, verifiziert das Unternehmen die juristische Person, die Eigentums- und Kontrollstruktur, die wirtschaftlich Berechtigten, den Zweck und die angestrebte Art der Geschäftsbeziehung sowie das erwartete Transaktionsprofil und wendet erforderlichenfalls verstärkte Sorgfaltspflichten (EDD) an.

8. Risikoeinstufung und Stufen der Sorgfaltspflichten

8.1 Jedem Spieler wird eine Risikoeinstufung zugewiesen, die auf Wohnsitz und IP-Standort, Staatsangehörigkeit, Zahlungsmethoden, Transaktionsvolumen und -häufigkeit, Spielverhalten, Bonusaktivität, negativen Medienberichten, Ergebnissen des Sanktions- und PEP-Screenings, Gerät/elektronischem Fußabdruck, verknüpften Konten und sonstigen Risikoindikatoren beruht.

8.2 Allgemeine Sorgfaltspflichten (Standard Due Diligence) gelten für Spieler mit geringem und mittlerem Risiko, bei denen kein Hochrisikofaktor und kein Warnsignal vorliegt.

8.3 Verstärkte Sorgfaltspflichten (Enhanced Due Diligence) gelten, wenn ein höheres Risiko der Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung festgestellt wird, unter anderem bei Hochrisikojurisdiktionen, PEPs oder diesen nahestehenden Personen, mit Sportveranstaltungen verbundenen Personen (PCSEs), erheblichen negativen Medienberichten, Transaktionen mit hohem Wert oder hohem Volumen, der Nutzung risikoreicher Zahlungsmethoden wie Prepaid-Karten oder Kryptowährung, gefälschten oder gestohlenen Ausweisen, verdächtigem Spielverhalten, dem Durchschleusen von Geldern, VPN-Nutzung bzw. Manipulation der Geolokalisierung oder Zweifeln an zuvor erhobenen KYC-Daten.

8.4 EDD kann zusätzliche Identitätsverifizierungen, beglaubigte Dokumente, Nachweise der Mittel- und Vermögensherkunft (SOF/SOW), ein verstärktes Screening, die Genehmigung durch die Geschäftsleitung und den AMLCO/MLRO, Transaktionslimits, Zahlungsbeschränkungen, eine verstärkte Überwachung, regelmäßige Überprüfungen sowie die Überprüfung verknüpfter Konten umfassen.

9. Länderrisiko, eingeschränkte Jurisdiktionen und EDD-Jurisdiktionen

9.1 Das Unternehmen unterhält keine Geschäftsbeziehungen zu natürlichen oder juristischen Personen, die Sanktionen der EU, der UN, des Vereinigten Königreichs, der USA oder sonstigen anwendbaren internationalen Sanktionen unterliegen. Sanktionierten Kunden und sanktionierten Wallets darf das Einzahlen, Spielen oder Auszahlen nicht gestattet werden, und Gelder bzw. Vermögenswerte müssen, soweit erforderlich, unverzüglich eingefroren werden.

9.2 Die folgenden Jurisdiktionen gelten als Eingeschränkte Jurisdiktionen und liegen außerhalb der Risikobereitschaft. Spielern, die sich in diesen Jurisdiktionen aufhalten, ist es im Rahmen der Lizenz nicht gestattet, sich zu registrieren, auf die Dienste zuzugreifen, Einzahlungen vorzunehmen, Einsätze zu tätigen oder Auszahlungen vorzunehmen: Afghanistan, kanadische Provinz New Brunswick, Belarus, China, Kuba, Zentralafrikanische Republik, Demokratische Republik Kongo, Haiti, Iran, Irak, Israel, Libyen, Myanmar, Nordkorea, Polen, Russland, Somalia, Südsudan, Syrien, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Jemen, Ukraine, Venezuela.

9.3 Das Unternehmen führt darüber hinaus weitere eingeschränkte Jurisdiktionen auf der Grundlage seiner eigenen Risikobereitschaft, der Vorgaben von Zahlungs- und Spieleanbietern, rechtlicher Risiken und betrieblicher Kontrollen. Diese zusätzlichen Einschränkungen des Unternehmens sind betriebliche bzw. kommerzielle Einschränkungen und stufen die Jurisdiktion für sich genommen nicht als verboten oder als AML-Hochrisikojurisdiktion ein. Solange sie nicht mit Genehmigung der Geschäftsleitung und der Compliance-Abteilung aufgehoben werden, gehören zu den zusätzlichen vom Unternehmen eingeschränkten Jurisdiktionen: Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan, Australien, Belgien, Kanada (Ontario), Kroatien, Dänemark, Frankreich, Georgien, Guinea-Bissau, Jamaika, Libanon, Niederlande, Nicaragua, Pakistan, Panama, Philippinen, Portugal, Spanien, Schweiz, Türkei, Simbabwe.

9.4 Ist eine Jurisdiktion nicht eingeschränkt, aber als Jurisdiktion mit verstärkten Sorgfaltspflichten (EDD) gelistet, unterliegen Spieler, die mit dieser Jurisdiktion in Verbindung stehen, bei der ersten Einzahlung verstärkten Sorgfaltspflichten (EDD) und einer verstärkten Überwachung. Zu den derzeitigen EDD-Jurisdiktionen gehören: Albanien, Barbados, Bulgarien, Burkina Faso, Burundi, Tschad, Komoren, Kamerun, Kaimaninseln, Kroatien, Äquatorialguinea, Gibraltar, Jamaika, Jordanien, Libanon, Mali, Mosambik, Nicaragua, Nigeria, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Panama, Philippinen, Senegal, Südafrika, Tansania, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan, Uganda, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Simbabwe. Die Compliance-Abteilung muss diese Liste umgehend aktualisieren, wenn sich die zugrunde liegende Bewertung ändert.

9.5 Die Listen der Jurisdiktionen werden regelmäßig anhand von Aktualisierungen, Sanktionslisten, FATF-Listen, regulatorischen Leitlinien, rechtlichen Entwicklungen, den Regeln der Zahlungsanbieter und der unternehmensweiten Risikobewertung (EWRA) des Unternehmens überprüft. Fehlende Jurisdiktionen, die zwingend einzuschränken sind, müssen unverzüglich hinzugefügt werden.

10. Screening: Sanktionen, PEPs, negative Medienberichte und PCSEs

10.1 Alle Spieler werden bei der Registrierung und fortlaufend mit Sanktions- und PEP-Datenbanken sowie Datenbanken zu negativen Medienberichten abgeglichen. Das Screening wird bei Aktualisierungen der Listen, wesentlichen Änderungen der Kundendaten, Risikoüberprüfungen, anlassbezogenen Überprüfungen oder auf manuelle Veranlassung der Compliance-Abteilung wiederholt.

10.2 Bei PEPs, ihren unmittelbaren Familienangehörigen und ihnen nahestehenden Personen sind verstärkte Sorgfaltspflichten (EDD), die Genehmigung der Geschäftsleitung für die Begründung oder Fortführung der Geschäftsbeziehung, die Verifizierung der Mittel- und Vermögensherkunft (SOF/SOW) sowie eine verstärkte laufende Überwachung erforderlich. Ehemalige PEPs unterliegen nach dem Ausscheiden aus dem Amt noch mindestens 12 Monate lang einer Risikobewertung.

10.3 Zu den mit Sportveranstaltungen verbundenen Personen (Persons Connected to Sporting Events, PCSEs) gehören Personen, die Eigentümer, Spieler, Coach, Trainer oder Manager einer Sportmannschaft oder -organisation sind, auf die das Unternehmen Wetten annimmt, oder dort eine leitende Funktion innehaben, sowie ihre nahen Familienangehörigen oder ihnen nahestehende Personen. Bei PCSEs sind die Genehmigung der Geschäftsleitung, SOF/SOW-Maßnahmen und eine verstärkte Überwachung erforderlich.

10.4 Erhebliche negative Medienberichte im Zusammenhang mit Finanzkriminalität, Korruption, Betrug, Terrorismus, Spielmanipulation (Match-Fixing), Sanktionsumgehung oder schwerwiegendem kriminellem Verhalten werden vom AMLCO/MLRO bewertet und können zu verstärkten Sorgfaltsprüfungen (EDD), Einschränkungen, Ablehnung oder Beendigung der Geschäftsbeziehung führen.

11. Laufende Überwachung und anlassbezogene Überprüfungen

11.1 Die laufende Überwachung umfasst den regelmäßigen Abgleich mit Sanktions- und PEP-Datenbanken sowie Datenbanken zu negativen Medienberichten, die Transaktionsüberwachung von Einzahlungen, Auszahlungen, Überweisungen und Spielaktivitäten, die Überwachung verknüpfter Konten, den Abgleich mit den erwarteten Kundenprofilen sowie die Eskalation ungewöhnlicher Aktivitäten an den AMLCO/MLRO.

11.2 Die Transaktionsüberwachung muss ungewöhnliches oder inkonsistentes Transaktionsverhalten, schnelle Einzahlungs-/Auszahlungsmuster, Stückelung von Transaktionen (Structuring), mehrere Konten oder Zahlungsmittel, die Nutzung von Zahlungen Dritter, minimales oder risikoarmes Spiel, die Nutzung von Kryptowährungen oder Prepaid-Karten, Auffälligkeiten bei VPN bzw. Geolokalisierung, Bonusmissbrauch, Anzeichen für Bots oder Skripte sowie das Durchschleusen von Geldern erkennen.

11.3 Bei regelmäßigen Überprüfungen werden Risikobewertungen der Kunden, KYC-Informationen, Dokumente, Screenings und Transaktionsprofile aktualisiert. Die Häufigkeit richtet sich nach dem Risiko. Kunden mit hohem Risiko, PEPs, PCSEs und Kunden, die verstärkten Sorgfaltspflichten (EDD) unterliegen, werden häufiger überprüft.

11.4 Anlassbezogene Überprüfungen werden ausgelöst durch Warnsignale, Hochrisikofaktoren, ungewöhnliche Wetten oder Transaktionen, Aktualisierungen der Sanktions- bzw. PEP-Listen, Änderungen personenbezogener Daten, wesentliche Änderungen der Eigentums- oder Kontrollverhältnisse bei Unternehmen, Änderungen der Zahlungsmethode, Bezüge zu eingeschränkten Jurisdiktionen, verdächtiges Verhalten, Betrugsindikatoren oder eine Anweisung des AMLCO/MLRO.

12. Kryptowährungen und risikoreiche Zahlungsmethoden

12.1 Kryptowährung wird als risikoreiche Zahlungsmethode behandelt und unterliegt der Kryptowährungsrichtlinie. Kunden, die Kryptowährungen nutzen möchten, können vor der Freischaltung von Krypto-Diensten verstärkten Sorgfaltspflichten (EDD) unterliegen.

12.2 Krypto-Transaktionen werden mithilfe von Blockchain-Analysen, Risikobewertungen von Wallets und Abgleichen mit Sanktions- und Sperrlisten geprüft. Transaktionen im Zusammenhang mit Mixern, Tumblern, Chain-Hopping, Darknet-Marktplätzen, Ransomware, sanktionierten Wallets oder illegalen Typologien werden blockiert und eskaliert.

12.3 Prepaid-Karten, Zahlungsmittel Dritter, nicht übereinstimmende Zahlungsdaten, Firmenkarten, Transaktionen in hoher Frequenz und große bargeldähnliche Bewegungen sind Hochrisikoindikatoren, die eine zusätzliche Prüfung oder verstärkte Sorgfaltspflichten (EDD) erfordern.

13. Meldung verdächtiger Aktivitäten und Verbot der Informationsweitergabe (Tipping-off)

13.1 Alle Mitarbeiter müssen dem AMLCO/MLRO intern unverzüglich Meldung erstatten, wenn sie Kenntnis von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Sanktionsumgehung, Betrug, falschen Angaben zur Identität, rechtswidrigen Aktivitäten oder einer Transaktion ohne rechtmäßigen wirtschaftlichen Zweck haben, einen entsprechenden Verdacht hegen oder hinreichende Gründe für einen solchen Verdacht haben.

13.2 Eine Verdachtsmeldung (SMR/SAR) ist innerhalb von fünf Geschäftstagen einzureichen, nachdem das Unternehmen einen Verdacht in Bezug auf mögliche Geldwäsche oder sonstige kriminelle Aktivitäten gefasst hat. Eine Meldung wegen möglicher Terrorismusfinanzierung ist innerhalb von 24 Stunden nach Entstehen des entsprechenden Verdachts einzureichen. Soweit erforderlich, werden Meldungen auch an die zuständige zentrale Meldestelle (FIU) übermittelt.

13.3 Das Unternehmen dokumentiert für jede Verdachtsmeldung (SAR/SMR) die Gründe für deren Abgabe bzw. Nichtabgabe und bewahrt die zugehörigen Nachweise, Untersuchungsvermerke und Entscheidungen auf.

13.4 Tipping-off ist verboten. Sobald ein Verdacht gefasst, eine Meldung erstattet oder Informationen übermittelt wurden, darf kein Mitarbeiter und keine verbundene Person diese Tatsache gegenüber Personen, dem Direktlizenznehmer, der FIU, Strafverfolgungsbehörden oder sonstigen befugten Personen offenlegen, es sei denn, dies ist gesetzlich zulässig.

14. Rückgriff auf Dritte und Auslagerung

14.1 Das Unternehmen kann Drittanbieter für die elektronische Identitätsverifizierung, das Screening auf Sanktionen, PEP-Status und negative Medienberichte, Blockchain-Analysen, Betrugsprävention, Zahlungen oder die technische Überwachung einsetzen. Die letztendliche Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften verbleibt beim Unternehmen.

14.2 Bevor das Unternehmen auf Dritte zurückgreift, prüft es deren Eignung, Kontrollen, gegebenenfalls Lizenzierung bzw. Registrierung, Datenschutz, AML/CFT-Fähigkeiten, die Ausfallsicherheit der Dienste sowie die Fähigkeit, Unterlagen auf Anfrage unverzüglich bereitzustellen.

14.3 Die Zuständigkeiten des Unternehmens und des Dritten müssen in schriftlichen Vereinbarungen klar festgelegt werden, einschließlich der Einhaltung der AML/CFT-Vorschriften, der Vertraulichkeit, des Datenschutzes, der Mitwirkung bei Prüfungen und des Zugangs zu Unterlagen.

15. Unternehmensweite Risikobewertung

15.1 Das Unternehmen führt mindestens einmal jährlich eine unternehmensweite Risikobewertung (EWRA) durch. Die EWRA berücksichtigt Kundentypologien, Länder und geografische Gebiete, Produkte und Dienstleistungen, Zahlungsmethoden und Transaktionsmuster, die betriebliche Organisation und Vertriebskanäle, externe Lieferanten und Dienstleister sowie neue Produkte oder Technologien.

15.2 Die Ergebnisse der EWRA werden dokumentiert und zur Aktualisierung von Richtlinien, Kontrollen, Schwellenwerten, Überwachungsregeln, Schulungen und Berichten verwendet. Die EWRA und die zugehörigen Unterlagen werden dem Direktlizenznehmer auf Anfrage zur Verfügung gestellt.

16. Schulungen und Zuverlässigkeitsprüfung von Mitarbeitern

16.1 Alle relevanten Mitarbeiter erhalten ihrer Funktion entsprechende AML/CFT-Schulungen, unter anderem zu den gesetzlichen und regulatorischen Pflichten, Warnsignalen, verdächtigen Aktivitäten, internen Meldungen, Sanktionen, PEPs, CDD/EDD, Krypto-Typologien, problematischem Spielverhalten und Betrugsindikatoren.

16.2 Neue Mitarbeiter erhalten eine Erstschulung. Auffrischungsschulungen finden jährlich sowie bei wesentlichen Änderungen von Gesetzen, Richtlinien, Produkten oder Risiken statt. Schulungsnachweise und Prüfungsergebnisse werden aufbewahrt.

16.3 Das Unternehmen führt risikobasierte Zuverlässigkeitsprüfungen von Mitarbeitern durch, einschließlich Identitätsverifizierung, Hintergrund- und Referenzprüfungen, Integritätsbewertung sowie erneuter Überprüfung, wenn Mitarbeiter in sensible Funktionen wechseln. Verstöße von Mitarbeitern werden im Rahmen interner Disziplinarmaßnahmen behandelt.

17. Aufbewahrung von Unterlagen

17.1 Das Unternehmen bewahrt alle im Rahmen der CDD erlangten Unterlagen, einschließlich Ausweisdokumenten, Verifizierungsergebnissen, Kontoakten, Geschäftskorrespondenz und KYC-Nachweisen, mindestens fünf Jahre nach Beendigung der Geschäftsbeziehung bzw. nach dem Datum der gelegentlichen Transaktion auf.

17.2 Das Unternehmen bewahrt Transaktionsaufzeichnungen sowie Angaben zum Auftraggeber/Zahler und zum Begünstigten/Zahlungsempfänger bei Überweisungen, elektronischen Geldtransfers, Krypto-Transfers und sonstigen elektronischen Zahlungen mindestens fünf Jahre lang auf, oder länger, wenn dies gesetzlich, aufgrund einer Untersuchung, einer Aufbewahrungspflicht im Rahmen eines Rechtsstreits (Litigation Hold) oder einer behördlichen Anweisung erforderlich ist.

17.3 Die Unterlagen werden sicher gespeichert, vor unbefugter Änderung oder Löschung geschützt und dem Direktlizenznehmer, Prüfern, der FIU oder Strafverfolgungsbehörden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.

18. Unabhängige Überprüfung, Prüfung und Behebung von Mängeln

18.1 Das AML/CFT-Programm unterliegt einer regelmäßigen unabhängigen und gegebenenfalls externen Überprüfung. Die Überprüfung erfolgt mindestens alle zwei Jahre oder, je nach Art, Größe, Komplexität und Risikoprofil des Geschäfts, häufiger.

18.2 Bei der Überprüfung wird beurteilt, ob das Programm wirksam ist, umgesetzt wurde und eingehalten wird. Die Ergebnisse werden der Geschäftsleitung und, soweit erforderlich, dem Leitungsorgan vorgelegt.

18.3 Der Direktlizenznehmer kann den AML/CFT-Rahmen des Unternehmens jederzeit prüfen. Werden Schwachstellen festgestellt, sind Abhilfemaßnahmen, einschließlich Prozessänderungen, umgehend umzusetzen.

19. Überprüfung der Richtlinie und Versionskontrolle

19.1 Diese Richtlinie wird jährlich überprüft sowie nach regulatorischen Änderungen, nach wesentlichen Vorfällen, nach Änderungen der EWRA, bei Einführung neuer Produkte oder Zahlungsmethoden und immer dann, wenn der Direktlizenznehmer dies verlangt.

19.2 Operative Leitlinien, Verfahren und Vorlagen zur Umsetzung dieser Richtlinie werden von der Compliance-Abteilung gepflegt und den betreffenden Mitarbeitern zur Verfügung gestellt.

Kryptowährungsrichtlinie

*3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA | Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026*

Diese Kryptowährungsrichtlinie legt den Rahmen für die Annahme, Abwicklung und Überwachung von Kryptowährungstransaktionen sowie für das diesbezügliche Risikomanagement durch die 3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA (das „Unternehmen“) fest. Sie ergänzt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Zahlungsrichtlinie und die AML/KYC-Richtlinie.

1. Zweck und Geltungsbereich

1.1 Zweck dieser Richtlinie ist es sicherzustellen, dass Kryptowährungstransaktionen kontrolliert, transparent und regelkonform abgewickelt werden, und zugleich Risiken in Bezug auf Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Sanktionen, Technologie und Betrieb zu mindern.

1.2 Das Unternehmen ist weder als Kryptowährungsbörse noch als Broker, Peer-to-Peer-Handelsplattform oder Anbieter von Verwahr-Wallets tätig. Kryptowährungsfunktionen werden, sofern verfügbar, über lizenzierte und regulierte externe Zahlungsdienstleister (PSPs) bereitgestellt.

1.3 Kryptowährung wird als risikoreiche Zahlungsmethode behandelt und unterliegt, soweit die AML/KYC-Richtlinie dies vorschreibt, verstärkten Sorgfaltspflichten (Enhanced Due Diligence).

2. Begriffsbestimmungen

Kryptowährung bezeichnet eine digitale Darstellung eines Werts, die kryptografisch gesichert und in einem verteilten Register (Distributed Ledger) erfasst wird. PSP bezeichnet einen externen Zahlungsdienstleister, der zur Abwicklung von Kryptowährungstransaktionen zugelassen oder anderweitig befugt ist. AML/CFT bezeichnet die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. EDD bezeichnet verstärkte Sorgfaltspflichten (Enhanced Due Diligence). SAR/SMR bezeichnet eine Verdachtsmeldung (Suspicious Activity Report bzw. Suspicious Matter Report) an die zuständige Behörde.

3. Transaktionskanäle

3.1 Einzahlungen. Kunden können Einzahlungen über zugelassene Kryptowährungs-PSPs veranlassen. Einzahlungen werden erst gutgeschrieben, wenn die erforderlichen Blockchain-Bestätigungen, das Screening durch den PSP und die Compliance-Prüfungen des Unternehmens abgeschlossen sind.

3.2 Auszahlungen. Kunden können Auszahlungen in unterstützten Kryptowährungen beantragen. Vor der Ausführung wird der Antrag anhand des KYC/EDD-Status des Kontos, der Transaktionshistorie und der Ergebnisse der Blockchain-Analyse geprüft. Auszahlungen werden über den PSP ausgeführt.

3.3 Das Unternehmen kann jede Kryptowährungstransaktion gemäß der AML/KYC-Richtlinie, der Zahlungsrichtlinie, sanktionsrechtlichen Anforderungen, den Anforderungen des PSP oder behördlichen Anweisungen ablehnen, verzögern, zurückleiten, einfrieren oder blockieren.

4. Drittanbieter und interne Kontrollen

4.1 Das Unternehmen arbeitet nur mit Kryptowährungs-PSPs zusammen, die für die jeweilige Transaktionsart und das Risikoprofil als geeignet eingestuft wurden. Bei Aufnahme der Zusammenarbeit und danach mindestens einmal jährlich erfolgt eine Due-Diligence-Prüfung, die den Lizenz- bzw. Registrierungsstatus, die AML/CFT-Kontrollen, die Fähigkeiten zur Blockchain-Analyse, die Cybersicherheit, die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle und die Geschäftskontinuität umfasst.

4.2 API-Integrationen mit PSPs sind durch Verschlüsselung gesichert und werden regelmäßig getestet. Der Zugriff auf kryptobezogene Systeme wird durch Multi-Faktor-Authentifizierung, rollenbasierte Zugriffsrechte und Protokollierung kontrolliert.

4.3 Täglich erfolgt ein Abgleich zwischen den Transaktionsprotokollen des PSP und den internen Finanzaufzeichnungen. Wesentliche Abweichungen werden an die Finanz- und die Compliance-Abteilung eskaliert.

4.4 Regelmäßige Berichte über Volumen, Trends, Vorfälle und Risiken bei Krypto-Transaktionen werden der Geschäftsleitung oder dem Vorstand sowie auf Anfrage den Aufsichtsbehörden vorgelegt.

5. Akzeptierte Kryptowährungen

5.1 Das Unternehmen verfolgt bei den akzeptierten Kryptowährungen einen konservativen Ansatz und wägt die Nachfrage der Kunden gegen AML/CFT- und betriebliche Risiken ab. Zugelassene Kryptowährungen sind: USDT, USDC, BTC, ETH, SOL, LTC, TRX, TON, BNB, XRP, CSC, ADA, BCH, CORE, DOGE, DOT, NOT, LINK, DAI, AVAX, POL, SHIB, SUI, XLM, DASH.

5.2 Das Unternehmen kann unterstützte Kryptowährungen hinzufügen, aussetzen oder entfernen, abhängig von der Verfügbarkeit bei PSPs, der Abdeckung durch Blockchain-Analysen, dem Sanktionsrisiko, der Liquidität, regulatorischen Anforderungen, Cyberrisiken oder AML/CFT-Risiken.

6. Verbotene Jurisdiktionen und EDD-Jurisdiktionen

6.1 Das Unternehmen akzeptiert keine Kryptowährungstransaktionen von Kunden, die sich in Jurisdiktionen aufhalten, die internationalen Sanktionen unterliegen, in eingeschränkten Jurisdiktionen, in Jurisdiktionen, in denen Online-Glücksspiele oder Krypto-Transaktionen verboten sind, oder in Jurisdiktionen, die vom Unternehmen anderweitig eingeschränkt wurden.

6.2 Die derzeitigen Eingeschränkten Jurisdiktionen sind: Afghanistan, kanadische Provinz New Brunswick, China, Kuba, Zentralafrikanische Republik, Demokratische Republik Kongo, Haiti, Iran, Irak, Israel, Libyen, Myanmar, Nordkorea, Russland, Somalia, Südsudan, Syrien, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Jemen, Venezuela.

6.3 Das Unternehmen wendet zudem zusätzliche Einschränkungen an, die auf seiner Risikobereitschaft, Beschränkungen von Zahlungsanbietern, Einschränkungen von Spieleanbietern, rechtlichen Risiken und betrieblichen Kontrollen beruhen. Diese zusätzlichen Einschränkungen stufen die betreffende Jurisdiktion für sich genommen nicht als verboten oder als AML-Hochrisikojurisdiktion ein: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan, Australien, Belgien, Kanada (Ontario), Kroatien, Dänemark, Frankreich, Georgien, Guinea-Bissau, Jamaika, Libanon, Niederlande, Nicaragua, Pakistan, Panama, Philippinen, Polen, Portugal, Spanien, Schweiz, Türkei, Ukraine, Simbabwe.

6.4 Ist eine Jurisdiktion nicht eingeschränkt, aber als Jurisdiktion gelistet, die verstärkte Sorgfaltspflichten (EDD) erfordert, dürfen Krypto-Dienste nur nach Durchführung verstärkter Sorgfaltsprüfungen bei der ersten Einzahlung und vorbehaltlich einer verstärkten Transaktionsüberwachung erbracht werden. Zu den derzeitigen EDD-Jurisdiktionen gehören: Albanien, Barbados, Bulgarien, Burkina Faso, Burundi, Tschad, Komoren, Kamerun, Kaimaninseln, Kroatien, Äquatorialguinea, Gibraltar, Jamaika, Jordanien, Libanon, Mali, Mosambik, Nicaragua, Nigeria, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Panama, Philippinen, Senegal, Südafrika, Tansania, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan, Uganda, Vereinigte Arabische Emirate, Ukraine, Vietnam, Simbabwe. Die Compliance-Abteilung muss diese Liste umgehend aktualisieren, wenn sich die zugrunde liegende Bewertung ändert.

7. Verbotene Aktivitäten

7.1 Verbote auf Unternehmensebene. Das Unternehmen ist weder als Börse noch als Broker tätig, gibt keine Token aus und führt keine ICOs durch, erbringt keine Verwahr-Wallet-Dienste und verwahrt keine privaten Schlüssel im Namen von Kunden, betreibt keinen Eigenhandel mit Kryptowährungen und keine Arbitrage und beteiligt sich nicht an DeFi-Kreditvergabe, Staking, Yield Farming oder der Bereitstellung von Liquidität.

7.2 Verbote auf Kundenebene. Kunden dürfen keine Mixer, Tumbler, Chain-Hopping, Tools zur Verbesserung der Anonymität oder sonstige Techniken verwenden, die dazu dienen, Herkunft, Ziel oder Inhaberschaft zu verschleiern. Transaktionen im Zusammenhang mit sanktionierten Wallets, Wallets auf Sperrlisten, Darknet-Marktplätzen, Ransomware, Betrug, illegalen Unternehmen oder eingeschränkten Jurisdiktionen sind verboten.

7.3 Verstöße können zu automatischer Blockierung, zum Einfrieren des Kontos, zu verstärkten Sorgfaltsprüfungen (EDD), zur Abgabe einer Verdachtsmeldung (SAR/SMR), zur dauerhaften Schließung des Kontos sowie zur Weiterleitung an Strafverfolgungs- oder Aufsichtsbehörden führen.

8. Risikokontrollen

8.1 Zu den kundenbezogenen Risikokontrollen gehören die KYC-Verifizierung, das Screening auf Sanktionen, PEP-Status und negative Medienberichte, Prüfungen der Mittel- und Vermögensherkunft, die Risikoeinstufung, die Genehmigung durch die Geschäftsleitung in Hochrisikofällen sowie die laufende Überwachung.

8.2 Zu den transaktionsbezogenen Risikokontrollen gehören Blockchain-Analysen, die Risikobewertung von Wallets, die Zuordnung von Wallets, die Prüfung von Verbindungen zu risikoreichen Diensten, Abgleiche mit Sanktions- und Sperrlisten, Regeln zur Transaktionsfrequenz, Prüfungen auf Stückelung (Structuring) sowie die Prüfung der Übereinstimmung mit dem Kundenprofil.

8.3 Vorgänge, die automatisierte Warnmeldungen auslösen, werden bis zur Prüfung durch die Compliance-Abteilung ausgesetzt. Bestätigte Verdachtsfälle werden an den AMLCO/MLRO eskaliert und gemäß der AML/KYC-Richtlinie gemeldet.

8.4 Zu den technologischen Risikokontrollen gehören sichere Integrationen, Verschlüsselung bei der Übertragung und im Ruhezustand, Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC), Schwachstellenscans, Penetrationstests, Angriffserkennung (Intrusion Detection), tägliche Datensicherungen und Verfahren zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle.

9. Blockierung, Einfrieren und Kommunikation mit Kunden

9.1 Krypto-Einzahlungen oder -Auszahlungen können automatisch blockiert werden, wenn beim Screening Sanktionsbezüge, Wallets auf Sperrlisten, illegale Typologien, eingeschränkte Jurisdiktionen oder sonstige Hochrisikoindikatoren festgestellt werden.

9.2 Gelder können vorübergehend eingefroren werden, während die Compliance-Abteilung Untersuchungen durchführt. Während des Einfrierens kann der Kunde möglicherweise keine Gelder auszahlen oder übertragen und kann um zusätzliche Informationen, Erläuterungen zu Transaktionen oder Nachweise der Mittel- und Vermögensherkunft (SOF/SOW) gebeten werden.

9.3 Kunden können darüber informiert werden, dass ein Konto oder eine Transaktion überprüft wird, es sei denn, dies würde gegen das Verbot der Informationsweitergabe (Tipping-off) verstoßen oder eine Untersuchung gefährden.

10. Aufbewahrung von Unterlagen, Schulung und Berichterstattung

10.1 Das Unternehmen bewahrt Aufzeichnungen über Krypto-Transaktionen, Wallet-Adressen, Zeitstempel, Beträge, Blockchain-Analyseberichte, Risikobewertungen von Wallets, KYC/EDD-Unterlagen der Kunden, Untersuchungsvermerke, Eskalationen und Entscheidungen über Verdachtsmeldungen (SAR/SMR) mindestens fünf Jahre lang oder, soweit erforderlich, länger auf.

10.2 Mitarbeiter, die in den Bereichen Krypto-Onboarding, Zahlungen, Compliance, Finanzen, IT oder Kundensupport tätig sind, erhalten funktionsbezogene Schulungen zu Kryptowährungsrisiken, Typologien, Überwachungstools sowie Eskalations- und Meldepflichten, mit jährlichen Auffrischungen.

10.3 Verdächtige Krypto-Aktivitäten werden gemäß der AML/KYC-Richtlinie gemeldet, einschließlich der Meldefristen und etwaiger Meldepflichten gegenüber der FIU.

Zahlungsrichtlinie

*3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA | Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026*

Diese Zahlungsrichtlinie ist Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und legt die detaillierten Regeln für Einzahlungen, Auszahlungen, Erstattungen, Rückbuchungen, Zahlungsverifizierung, Kundengelder und zahlungsbezogene AML-Kontrollen fest.

Diese Richtlinie wurde in Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Verhaltenskodex (General Code of Practice), den AML-Verordnungen, der AML/KYC-Richtlinie des Unternehmens und der Kryptowährungsrichtlinie des Unternehmens erstellt. Ist eine themenspezifische AML/KYC-Anforderung strenger als diese Richtlinie, gilt für die betreffende Transaktion die strengere Anforderung.

1. Geltungsbereich und allgemeine Grundsätze

1.1 Die 3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA (das „Unternehmen“) setzt zugelassene Zahlungsdienstleister, Finanzinstitute und Krypto-Zahlungsdienstleister ein, die in ihrem Namen Einzahlungen entgegennehmen und Auszahlungen abwickeln.

1.2 Das Spielerkonto darf nicht als Bankkonto, Zahlungskonto, E-Geld-Wallet oder Konto bei einem Finanzinstitut behandelt werden. Auf Guthaben auf einem Spielerkonto werden keine Zinsen gezahlt.

1.3 Das Unternehmen gewährt keine Kredite für das Spielen, mit Ausnahme von Aktions- oder Bonusguthaben, die gemäß den geltenden Bonusbedingungen ausgegeben werden. Spieler dürfen nicht mehr einsetzen, als auf ihrem Spielerkonto verfügbar ist.

1.4 Spieler müssen auf ihren eigenen Namen registrierte Zahlungsmethoden verwenden. Ein- oder Auszahlungen im Namen einer anderen Person oder die Verwendung eines nicht auf den Spieler registrierten Zahlungsmittels sind verboten und können gemäß Abschnitt 6 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen als betrügerisches Verhalten behandelt werden.

2. Zugelassene Zahlungsverfahren

2.1 Die Mindesteinzahlung beträgt 10 EUR.

2.2 Die Bank- und Zahlungsabwicklung für Einzahlungen und Auszahlungen erfolgt über entsprechend regulierte Finanzdienstleister oder Zahlungsdienstleister, die zum Zeitpunkt der Erteilung oder Verlängerung der Lizenz von dem zuständigen Direktlizenznehmer genehmigt wurden.

2.3 Das Unternehmen wird seine genehmigten Bank- oder Zahlungsabwicklungsverfahren nicht wesentlich ändern, ohne zuvor, soweit erforderlich, die Kommission oder den zuständigen Direktlizenznehmer zu benachrichtigen und deren vorherige schriftliche Zustimmung einzuholen.

2.4 Bearbeitungszeiten für Ein- und Auszahlungen, verfügbare Währungen und Gebühren variieren je nach Zahlungsmethode und Anbieter. Die aktuellen Zahlungsmethoden und voraussichtlichen Gebühren werden auf der Website angezeigt.

Zahlungsmethode Zeitpunkt der Einzahlung Einzahlungsgebühren
Mastercard Sofort, vorbehaltlich der Genehmigung durch den Kartenaussteller Gebühr gemäß den Vorgaben des Karten-/Zahlungsanbieters
Kryptowährung Nach den erforderlichen Blockchain-Bestätigungen und Prüfungen Netzwerkgebühr und/oder Anbietergebühr

3. Einzahlungen

3.1 Einzahlungen können nur über die Website und nur mit den im Kassenbereich bereitgestellten Zahlungsmethoden vorgenommen werden.

3.2 Eine Karteneinzahlung ist erst dann erfolgreich, wenn das Unternehmen die Zahlungsbestätigung und Autorisierung vom Zahlungsanbieter oder Kartenaussteller erhalten hat.

3.3 Das Unternehmen kann für jede Einzahlung zusätzliche Informationen oder Dokumente anfordern, unter anderem zur Identität, zur Zahlungsmethode, zur Mittelherkunft, zur Vermögensherkunft, zur Anschrift, Erläuterungen zur Transaktion oder Nachweise der Inhaberschaft.

3.4 Einzahlungen müssen der echten Freizeitunterhaltung durch Spielen dienen. Das Durchschleusen von Geldern, Einzahlungen ohne nennenswerte Spielaktivität und die Nutzung des Spielerkontos als finanzielles Durchlaufkonto sind verboten.

3.5 Das Unternehmen wird keine Einzahlung bearbeiten, wenn hinreichende Gründe für den Verdacht bestehen, dass die Transaktion aus einer eingeschränkten Jurisdiktion, von einem verschleierten Standort, über eine Zahlungsmethode eines Dritten oder von einer sanktionierten Wallet oder Person stammt oder dass es sich um Gelder handelt, die nicht rechtmäßig im Eigentum des Spielers stehen.

4. Auszahlungen

4.1 Vorbehaltlich berechtigter Einschränkungen wie Verifizierung, Sicherheitsprüfungen, AML/KYC-Prüfung, Bonusbedingungen, Auszahlungslimits und Einschränkungen bei der Zahlungsabwicklung kann ein Kunde jederzeit über die Website die Auszahlung seines verfügbaren, freigegebenen Echtgeldguthabens veranlassen.

4.2 Auszahlungen werden nur für offene Konten und nur nach Abschluss der erforderlichen Prüfungen von Identität, Alter und Zahlungsmethode sowie der AML/KYC-Prüfungen bearbeitet. Gewinne werden erst ausgezahlt, wenn Alter und Identität formell verifiziert wurden.

4.3 Auszahlungen erfolgen in der Regel auf dieselbe verifizierte Zahlungsmethode, über die die Einzahlung vorgenommen wurde. Jede Ausnahme muss vom jeweiligen Zahlungssystem ausdrücklich zugelassen, vom MLRO oder von befugten Mitarbeitern der Zahlungs- bzw. Compliance-Abteilung genehmigt, dokumentiert und mit den AML/KYC-Kontrollen vereinbar sein.

4.4 Das Unternehmen wird sich in angemessenem Umfang bemühen, die Bearbeitung von Auszahlungen innerhalb von fünf Werktagen nach Eingang aller erforderlichen Verifizierungsdokumente und Abschluss der Prüfungen abzuschließen, vorbehaltlich der Bearbeitungszeiten der Zahlungsanbieter und der geltenden Auszahlungslimits.

4.5 Für Auszahlungen kann eine Wartezeit von bis zu 72 Stunden gelten. Legt der Spieler die erforderlichen Verifizierungsdokumente nicht innerhalb der gesetzten Frist vor, kann die Auszahlung storniert und der Betrag dem Guthaben des Spielerkontos wieder gutgeschrieben werden.

4.6 Auszahlungen von 5.000 EUR oder mehr bzw. dem entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung können einer internen Prüfung von bis zu sieben Geschäftstagen unterzogen werden. Die Prüfung kann Transaktionsaufzeichnungen, Spielprotokolle, die Prüfung des Zahlungsmittels, eine Bonusprüfung, Betrugsprüfungen und eine AML/KYC-Prüfung umfassen.

4.7 Das Unternehmen kann Auszahlungen in mehreren Transaktionen oder über eine alternative zugelassene Methode abwickeln, wenn dies betrieblich notwendig oder gesetzlich vorgeschrieben ist, die Zahlungssysteme dies erfordern oder der Spieler zustimmt und die AML/KYC-Kontrollen erfüllt sind.

5. Auszahlungslimits

5.1 Die Auszahlungslimits richten sich nach der Treuestufe des Spielers, sofern nicht aufgrund einer AML/KYC-Prüfung, von Kontrollmaßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen, Regeln von Zahlungsanbietern, Bonusbedingungen, interner Risikokontrollen oder des anwendbaren Rechts strengere Limits gelten. Im Sinne dieser Ziffer bezeichnet „Tag“ einen Kalendertag von 00:00 bis 23:59 Uhr UTC und „Monat“ einen rollierenden Zeitraum von 30 Tagen ab dem ersten Auszahlungsantrag in diesem Zeitraum.

5.2 Die nachstehenden Limits müssen mit der Tabelle der Auszahlungslimits in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen übereinstimmen. Jede Änderung dieser Tabelle muss in beiden Dokumenten einheitlich vorgenommen und im Rahmen des Änderungskontrollverfahrens des Unternehmens dokumentiert werden. Im Falle einer Abweichung sind die zum Zeitpunkt der Einreichung des Auszahlungsantrags in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen veröffentlichten Auszahlungslimits maßgeblich.

Treuestufe USD Tag / Monat EUR Tag / Monat CAD Tag / Monat
Stufen 1-6 (Basis) 1.000 / 10.000 1.000 / 10.000 1.250 / 12.500
Stufen 7-9 1.250 / 12.500 1.250 / 12.500 1.500 / 15.000
Stufen 10-12 1.500 / 15.000 1.500 / 15.000 1.850 / 18.500
Stufe 13 1.750 / 17.500 1.750 / 17.500 2.200 / 22.000
Stufe 14 2.000 / 20.000 2.000 / 20.000 2.500 / 25.000
Stufe 15 2.500 / 25.000 2.500 / 25.000 3.000 / 30.000


5.3 Ist das Kontoguthaben eines Spielers mindestens zehnmal so hoch wie die Summe aller bisherigen Einzahlungen, kann der maximale Auszahlungsbetrag unabhängig von der Treuestufe auf 5.000 EUR oder den entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung pro Kalendermonat begrenzt werden. Vor der Bearbeitung einer Auszahlung kann eine zusätzliche Verifizierung erforderlich sein.

5.4 Auszahlungslimits können überprüft und angepasst werden, wenn dies aufgrund von AML/KYC-Anforderungen, Kontrollmaßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen, Einschränkungen von Zahlungsanbietern, Bonusregeln, eines Betrugsverdachts oder einer Risikoprüfung erforderlich ist. Für jede Erhöhung über die Standardlimits hinaus gilt Ziffer 5.5.

5.5 Das Unternehmen kann in Ausnahmefällen und nach eigenem Ermessen Auszahlungslimits genehmigen, die über die in Ziffer 5.2 festgelegten täglichen oder monatlichen Standardlimits hinausgehen. Jede solche Entscheidung wird im Einzelfall getroffen und kann die Kontohistorie des Spielers, seinen Verifizierungsstatus, seine Zahlungshistorie, seinen Treuestatus, seine Spielaktivität, Gesichtspunkte des verantwortungsvollen Spielens, AML/KYC-Anforderungen, Sicherheitsprüfungen, Einschränkungen von Zahlungsanbietern, geltende rechtliche oder regulatorische Anforderungen sowie sonstige relevante betriebliche oder Risikofaktoren berücksichtigen. Eine Ausnahme begründet keinen vertraglichen Anspruch und verpflichtet das Unternehmen nicht, künftig oder gegenüber anderen Spielern dieselbe oder eine ähnliche Ausnahme zu gewähren.

6. Umsatzanforderungen (Rollover), Gebühren, Erstattungen und Währung

6.1 Sofern in den geltenden Bonusbedingungen oder besonderen Aktionsbedingungen nichts anderes bestimmt ist, ist jede Einzahlung für echtes Freizeitspiel bestimmt und sollte vor einer Auszahlung mindestens dreimal (3-mal) umgesetzt werden.

Die dreifache Umsatzanforderung ist eine Voraussetzung für eine Auszahlung ohne die in Ziffer 6.2 beschriebene Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung und stellt keine absolute Einschränkung des Rechts des Spielers dar, die Auszahlung seines verfügbaren, freigegebenen Guthabens zu beantragen.

Jede Auszahlung steht weiterhin unter dem Vorbehalt des Abschlusses der geltenden Prüfungen in Bezug auf Identität, Alter, Zahlungsmethode, Sicherheit, Betrug, KYC, AML, Sanktionen und verantwortungsvolles Spielen.

6.2 Beantragt ein Spieler eine Auszahlung, bevor er die dreifache Umsatzanforderung erfüllt hat, kann das Unternehmen die Auszahlung vorbehaltlich der in Ziffer 6.1 genannten Prüfungen bearbeiten und eine Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung abziehen.

Die Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung beträgt zehn Prozent (10 %) des in der Auszahlung enthaltenen Teils der betreffenden Einzahlung, der noch der Umsatzanforderung unterliegt.

Die Gebühr beträgt mindestens 10 EUR oder den entsprechenden Gegenwert in der Kontowährung des Spielers, wobei Folgendes gilt:

a) die Gesamtgebühr darf zehn Prozent (10 %) des beantragten Auszahlungsbetrags niemals übersteigen;

b) die Gebühr darf den in der Auszahlung enthaltenen Betrag der betreffenden Einzahlung nicht übersteigen;

c) das Unternehmen kann auf die Gebühr verzichten oder sie ermäßigen, sie jedoch nicht erhöhen; und

d) die Gebühr wird auf Spieler in vergleichbarer Lage einheitlich angewendet.

Die anfallende Gebühr und ihre Berechnung werden dem Spieler, soweit vernünftigerweise praktikabel, vor der Bestätigung oder Bearbeitung der Auszahlung mitgeteilt.

6.3 Die Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung dient ausschließlich als Beitrag zu den angemessenen Kosten für Zahlungsabwicklung, Transaktionsprüfung und Verwaltung, die dem Unternehmen im Zusammenhang mit der Bearbeitung einer Auszahlung vor Erfüllung der geltenden Umsatzanforderung entstehen.

Die Gebühr ist keine Maßnahme im Bereich AML, KYC oder Betrugsprävention. Die Erfüllung der Umsatzanforderung oder die Zahlung der Gebühr ersetzt, beschränkt oder erfüllt keine Anforderungen in Bezug auf Identitätsverifizierung, KYC, AML, Mittelherkunft, Vermögensherkunft, Sanktions-Screening, Betrugsprävention oder Transaktionsüberwachung.

Eine Auszahlung, die mit minimaler Spielaktivität, ungewöhnlichen Transaktionen, dem Recyceln von Geldern, risikoarmen Einsätzen oder Aktivitäten einhergeht, die nicht mit dem bekannten Profil des Spielers übereinstimmen, kann gesondert geprüft und an den AMLCO/MLRO eskaliert werden.

6.4 Im Sinne dieses Abschnitts bezeichnet „Qualifizierende Einsätze“ abgerechnete Einsätze, die mit Echtgeld getätigt wurden.

Folgendes wird bei der Erfüllung der Umsatzanforderung nicht berücksichtigt:

a) Einsätze, die ausschließlich mit Bonusguthaben getätigt wurden;

b) für ungültig erklärte, stornierte oder erstattete Einsätze;

c) betrügerische, auf geheimen Absprachen beruhende oder manipulierte Einsätze;

d) Einsätze, die über verbotene automatisierte Systeme, Bots oder Skripte getätigt wurden;

e) Einsätze im Zusammenhang mit Bonusmissbrauch, der Ausnutzung von Systemen oder sonstigen verbotenen Aktivitäten; und

f) künstliche, koordinierte oder risikominimierte Einsätze, bei denen das Unternehmen nach einer dokumentierten Prüfung vernünftigerweise feststellt, dass sie dazu dienten, diese Richtlinie zu umgehen oder Gelder zu recyceln.

Wurde mehr als eine Einzahlung vorgenommen, berechnet das Unternehmen den Umsatz in chronologischer Reihenfolge der Einzahlungen, beginnend mit der frühesten Einzahlung, sofern dem Spieler nicht vor der betreffenden Einzahlung eine andere transparente Berechnungsmethode angezeigt wird.

Das Unternehmen führt angemessene Aufzeichnungen über die Umsatzberechnung und stellt dem Spieler auf Anfrage angemessene Informationen zur Berechnung zur Verfügung, vorbehaltlich rechtlicher und sicherheitsbezogener Einschränkungen sowie des Verbots der Informationsweitergabe (Tipping-off).

6.5 Die dreifache Umsatzanforderung und die Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung finden keine Anwendung, wenn:

a) der Spieler einen Selbstausschluss beantragt hat;

b) das Konto aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens geschlossen oder eingeschränkt wird;

c) das Unternehmen die Kontoschließung aus Gründen veranlasst hat, die nicht auf Betrug, verbotenem Verhalten oder einem wesentlichen Verstoß des Spielers beruhen;

d) die Auszahlung oder Erstattung eine Doppelzahlung oder einen nachgewiesenen Fehler bei der Zahlungsabwicklung betrifft;

e) eingezahlte Gelder gemäß dem Verfahren des Unternehmens für minderjährige Spieler zurückgezahlt werden müssen und keine Anhaltspunkte für Betrug vorliegen;

f) das Unternehmen oder sein Zahlungsanbieter nicht in der Lage ist, die betreffenden Spiel- oder Zahlungsdienste zu erbringen;

g) die Gebühr oder die Umsatzanforderung nach anwendbarem Recht, den Regeln des Zahlungssystems oder aufgrund behördlicher Anweisung unzulässig ist; oder

h) der zuständige Direktlizenznehmer das Unternehmen anweist, die Anforderung oder Gebühr nicht anzuwenden.

In diesen Fällen wird das verfügbare, freigegebene Guthaben lediglich vorbehaltlich der erforderlichen Prüfungen in Bezug auf Identität, Zahlungsmethode, Sicherheit, Betrug, Sanktionen, KYC und AML zurückgezahlt.

6.6 Reicht ein Spieler innerhalb eines rollierenden Zeitraums von 30 Tagen mehr als einen Auszahlungsantrag ein, kann das Unternehmen als Beitrag zu den angemessenen Kosten der Zahlungsabwicklung und Verwaltung eine Verwaltungsgebühr von bis zu drei Prozent (3 %) jedes weiteren Auszahlungsbetrags erheben.

Jede solche Gebühr muss:

a) dem Spieler, soweit vernünftigerweise praktikabel, vor der Bestätigung oder Bearbeitung der betreffenden Auszahlung mitgeteilt werden;

b) auf Spieler in vergleichbarer Lage einheitlich angewendet werden;

c) die mit der Transaktion verbundenen angemessenen Bearbeitungs- und Verwaltungskosten nicht übersteigen;

d) in keinem der in Ziffer 6.5 beschriebenen Fälle angewendet werden; und

e) nicht zusätzlich zur Verwaltungsgebühr für vorzeitige Auszahlung gemäß Ziffer 6.2 für dieselbe Auszahlung erhoben werden.

6.7 Alle Einzahlungen, Zahlungen und abgeschlossenen Transaktionen sind endgültig, sofern nicht das anwendbare Recht, die Regeln des Zahlungssystems oder eine behördliche Anweisung etwas anderes vorschreiben oder das Unternehmen gemäß dieser Richtlinie ausdrücklich etwas anderes genehmigt.

Diese Ziffer schränkt das Recht des Spielers nicht ein, die Auszahlung seines verfügbaren, freigegebenen Guthabens zu beantragen oder eine berechtigte Reklamation wegen einer nicht autorisierten Transaktion, eine Zahlungsreklamation, eine Rückbuchung oder eine Beschwerde einzureichen.

.

6.8 Eine Erstattung kann nur in Ausnahmefällen beantragt werden, unter anderem bei:

a) Doppelzahlung;

b) nachgewiesenem technischem Fehler bei der Transaktionsabwicklung;

c) einer nicht autorisierten Transaktion, vorbehaltlich einer erfolgreichen internen Prüfung und Verifizierung;

d) einer fehlerhaften Zahlungsabwicklung, die dem Unternehmen oder seinem Zahlungsanbieter zuzurechnen ist; oder

e) sonstigen Umständen, unter denen eine Erstattung nach anwendbarem Recht, den Regeln des Zahlungssystems oder aufgrund behördlicher Anweisung erforderlich ist.

6.9 Sofern das anwendbare Recht, die Regeln des Zahlungssystems oder eine behördliche Anweisung nichts anderes vorsehen, werden keine Erstattungen gewährt für:

a) Spielverluste;

b) Unzufriedenheit mit Spielergebnissen;

c) die Nichterfüllung geltender Bonusbedingungen;

d) die Stornierung eines Bonus gemäß den Bonusbedingungen;

e) Kontoeinschränkungen infolge von Betrug, verbotenem Verhalten oder einem Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen; oder

f) rechtmäßige Maßnahmen im Rahmen der Kontrollen des Unternehmens zu AML/KYC, Betrugsprävention oder verantwortungsvollem Spielen.

Die Nichterfüllung der dreifachen Umsatzanforderung führt für sich genommen nicht zum Verfall der vom Spieler eingezahlten Gelder. Die Auszahlung wird stattdessen gemäß den Ziffern 6.1–6.5 behandelt.

6.10. Erstattungsanträge sind an [email protected] oder über die auf der Website angezeigte Live-Chat-Funktion zu richten und müssen den Grund des Antrags sowie alle vernünftigerweise verfügbaren unterstützenden Informationen enthalten.

Allgemeine Beschwerden zu Erstattungen oder Transaktionen sollten innerhalb von vierzehn (14) Kalendertagen nach dem betreffenden Ereignis eingereicht werden. Abweichungen bei Fiat-Transaktionen sollten innerhalb von dreißig (30) Kalendertagen gemeldet werden.

Erstattungsanträge, die später als einen Monat nach dem ursprünglichen Transaktionsdatum eingehen, werden in der Regel nicht berücksichtigt, sofern nicht das anwendbare Recht, die Regeln des Zahlungssystems oder eine behördliche Anweisung etwas anderes vorschreiben.

6.11. Ist für Einzahlungen, Guthaben, Auszahlungen, Erstattungen, Gebühren, Limits oder Schwellenwerte eine Währungsumrechnung erforderlich, wird der Gegenwert anhand des Wechselkurses ermittelt, den der jeweilige Zahlungsdienstleister, Krypto-Zahlungsdienstleister oder die Zahlungsschnittstelle des Unternehmens zum Zeitpunkt der Abwicklung der betreffenden Transaktion, Erstattung oder Gebühr anwendet.

Informationen über den geltenden Umrechnungskurs oder die Berechnungsmethode werden, soweit vernünftigerweise praktikabel, auf der Website oder über die jeweilige Zahlungsschnittstelle bereitgestellt.

6.12. Das Unternehmen ist nicht verantwortlich für Ausfälle oder Verzögerungen, die ausschließlich von Banken, Kartenausstellern, Blockchain-Netzwerken, Zahlungsdienstleistern oder sonstigen Dritten außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs des Unternehmens verursacht werden, es sei denn:

a) der Ausfall oder die Verzögerung wurde vom Unternehmen verursacht oder wesentlich mitverursacht;

b) das Unternehmen hat keine angemessenen Schritte zur Behebung des Problems unternommen; oder

c) das anwendbare Recht oder regulatorische Anforderungen sehen etwas anderes vor.

7. Zahlungsverifizierung und AML/KYC-Kontrollen

7.1 Die Identitätsverifizierung wird bei der Registrierung eingeleitet und muss zum frühesten der folgenden Zeitpunkte abgeschlossen sein: (i) 30 Tage nach der ersten Einzahlung; (ii) wenn die kumulierten Einzahlungen auf rollierender Basis 2.000 EUR oder den entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung erreichen; oder (iii) beim ersten Auszahlungsantrag. Das Unternehmen kann nach eigenem Ermessen eine frühere Verifizierung verlangen.

7.2 Zu den Dokumenten, die angefordert werden können, gehören amtliche Ausweisdokumente, Adressnachweise, Nachweise der Inhaberschaft der Zahlungsmethode, Fotos von Karten mit abgedeckten mittleren Ziffern und abgedeckter CVV, Kontoauszüge, Nachweise der Mittelherkunft, Nachweise der Vermögensherkunft, notariell beglaubigte Dokumente, Einzahlungsbestätigungen oder sonstige nach der AML/KYC-Richtlinie erforderliche Dokumente.

7.3 Das Unternehmen wird keine Einzahlung oder Auszahlung bearbeiten, wenn hinreichende Gründe für den Verdacht bestehen, dass die Zahlung aus einer eingeschränkten Jurisdiktion, von einem verschleierten Standort, über eine Zahlungsmethode eines Dritten, über ein nicht autorisiertes Zahlungsmittel oder von einer sanktionierten Person bzw. Wallet stammt oder an diese gerichtet ist oder dass es sich um illegale Gelder handelt.

7.4 Das Unternehmen kann Transaktionsaufzeichnungen und Protokolle jederzeit prüfen, wenn dies erforderlich ist. Wird das Konto für Zwecke außerhalb der Freizeitunterhaltung, zum Durchschleusen von Geldern, für Zahlungsbetrug, geheime Absprachen, Bonusmissbrauch oder sonstige Verstöße gegen die AGB genutzt, kann das Unternehmen ausstehende Auszahlungen stornieren und aus solchen Aktivitäten stammende Gewinne für ungültig erklären. Der ursprünglich eingezahlte Betrag kann vorbehaltlich einer AML/KYC-Prüfung und geltender rechtlicher Beschränkungen an die ursprüngliche Zahlungsmethode zurückgezahlt werden.

7.5 Einzahlungen, Auszahlungen, Änderungen der Zahlungsmethode und fehlgeschlagene Transaktionen können auf ungewöhnliche oder verdächtige Aktivitäten überwacht und gemäß der AML/KYC-Richtlinie an den AMLCO/MLRO eskaliert werden.

8. Rückbuchungen und Zahlungsstornierungen

8.1 Dieser Abschnitt ergänzt die Ziffern 4.7–4.8 und Abschnitt 6 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Bevor der Spieler bei einer Bank, einem Kartenaussteller, einem Zahlungsanbieter oder einem sonstigen Dritten eine Rückbuchung, eine Zahlungsreklamation oder einen Antrag auf Zahlungsstornierung einleitet, muss er sich zunächst an den Kundensupport wenden und dem Unternehmen angemessen Gelegenheit geben, die Angelegenheit intern zu untersuchen und zu klären.

8.2 Der Spieler muss alle Zahlungen an das Unternehmen und an Zahlungsanbieter in gutem Glauben leisten und darf nicht bösgläubig eine Rückbuchung, Stornierung oder Rückgängigmachung einer abgeschlossenen Zahlung einleiten oder dies versuchen, insbesondere wenn die Gelder korrekt gutgeschrieben wurden, der Spieler die Gelder verwendet oder den Nutzen der Transaktion erhalten hat oder die Reklamation erhoben wird, um berechtigten Verlusten oder Verpflichtungen zu entgehen.

8.3 Die Einleitung oder Beantragung einer Rückbuchung, einer Zahlungsstornierung oder einer unberechtigten Erstattung einer gültigen Einzahlung kann einen Zahlungsbetrug darstellen und zur Sperrung des Kontos, zur Ungültigerklärung von Gewinnen, zur Stornierung von Auszahlungen sowie zu Meldungen an Zahlungsanbieter, Finanzinstitute, Netzwerke zur Betrugsprävention, Aufsichtsbehörden und sonstige Behörden führen.

8.4 Wird eine Rückbuchung oder Zahlungsstornierung vom Spieler oder in seinem Namen beantragt, kann das Unternehmen das Konto sperren, eine Mitteilung über die Rückbuchung an die registrierten Kontaktdaten senden, mit dem Konto verbundene Gewinne oder Boni für ungültig erklären und die Erstattung von Bankgebühren, Bearbeitungsentgelten, Verwaltungskosten und Verlusten verlangen.

8.5 Der Spieler muss dem Unternehmen jede Rückbuchung, Ablehnung oder Stornierung einer Zahlung sowie jeden dem Unternehmen dadurch entstandenen Verlust erstatten, es sei denn, der Rückbuchung wird aufgrund eines nachgewiesenen Fehlers des Unternehmens stattgegeben oder die Erstattung ist nach anwendbarem Recht verboten.

8.6 Das Unternehmen kann für jede Rückbuchung, Ablehnung oder Stornierung einer Zahlung eine Verwaltungsgebühr von 50 USD, 50 EUR oder dem entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung erheben, soweit dies nach anwendbarem Recht und den Regeln des Zahlungssystems zulässig ist.

8.7 Wird eine Rückbuchung, eine Zahlungsstornierung, eine Rückgängigmachung einer Erstattung oder ein sonstiger unbezahlter Zahlungsbetrag von Ihnen oder in Ihrem Namen veranlasst und stellt das Unternehmen nach Abschluss seiner internen Prüfung, des maßgeblichen Verfahrens des Zahlungsanbieters oder Kartensystems sowie eines etwaigen anwendbaren Beschwerde- oder Streitbeilegungsverfahrens vernünftigerweise fest, dass die Stornierung nicht auf einem Fehler des Unternehmens, einer doppelten Verarbeitung, einer Ihnen nicht zuzurechnenden nicht autorisierten Transaktion oder einer anderen gültigen Rechtsgrundlage für eine Stornierung beruht, kann Ihr Kontoguthaben entsprechend angepasst werden. Das Unternehmen kann die Begleichung einer solchen Forderung nur auf rechtmäßigem Wege verlangen, unter anderem durch eine Mitteilung an Sie, durch Verrechnung des Betrags mit künftigen Einzahlungen, Gewinnen oder auszahlbaren Guthaben, soweit gesetzlich zulässig, oder durch Geltendmachung vor einem zuständigen Gericht oder in einem anderen rechtmäßigen Beitreibungsverfahren. Diese Ziffer schränkt Ihr Recht nicht ein, eine berechtigte Zahlungsreklamation, eine Reklamation wegen einer nicht autorisierten Transaktion, eine Beschwerde, einen Erstattungsantrag oder eine Rückbuchung geltend zu machen, sofern Ihnen dieses Recht nach anwendbarem Recht, den Regeln des Zahlungssystems, der Zahlungsrichtlinie oder dem Beschwerdeverfahren des Unternehmens zusteht.

8.8 Das Unternehmen kann das betreffende Konto, die Zahlung, die Auszahlung oder das Guthaben für den Zeitraum zurückhalten, der für eine interne Prüfung, einschließlich Betrugs-, AML-, KYC- und Zahlungsverifizierungsprüfungen, vernünftigerweise erforderlich ist.

9. Kontohistorie, Kundenanfragen und unterbrochene Transaktionen

9.1 Sie können sich anmelden, um Ihren Kontoauszug einschließlich Einzahlungen, Boni, Gewinnen, Wetten, offenen Wetten und Auszahlungen einzusehen. Die Kontohistorie mindestens der letzten 30 Tage ist direkt abrufbar; ältere Daten sind gemäß den AGB auf Anfrage erhältlich.

9.2 Kontobezogene Kundenanfragen werden umgehend bearbeitet. Sie müssen das Unternehmen unverzüglich benachrichtigen, wenn Sie Fehler oder Unstimmigkeiten in Ihrem Konto oder Kontoauszug bemerken.

9.3 Das Unternehmen unterhält ein dokumentiertes Verfahren zur Erkennung und Korrektur von Zeitüberschreitungen (Timeouts), gestörten Transaktionsabwicklungen und abgebrochenen Transaktionen. Führt eine Dienststörung zum Abbruch ausstehender Transaktionen, werden die betroffenen Einsätze erstattet oder auf eine Weise abgewickelt, die mit dem Glücksspielgesetz (Gaming Act) im Einklang steht und gegenüber allen betroffenen Teilnehmern fair ist.

9.4 Beruhen die Stornierung einer Transaktion, die Ungültigerklärung oder das Einbehalten von Gewinnen auf einem Verdacht auf Betrug, Täuschung, Eingriffe in die Software oder auf verdächtigen Umständen, erstattet das Unternehmen, soweit erforderlich, Meldung an den Direktlizenznehmer oder die Kommission, es sei denn, der Sachverhalt löst eine AML-Verdachtsmeldung aus.

10. Kundengelder und Sicherheit

10.1 Das Unternehmen haftet für Kundengelder und muss diese von den Geschäftskonten des Unternehmens getrennt auf einem gesonderten Konto bei einer regulierten Bank oder einem E-Geld-Institut verwahren, und zwar in Höhe von 100 % der gesamten Kundengelder zuzüglich einer zusätzlichen Marge zur Deckung üblicher Kosten und Gebühren.

10.2 Kundenguthaben, ausstehende Auszahlungen und garantierte Preise müssen jederzeit gesondert identifizierbar sein. Das Unternehmen muss nachweisen können, dass es über ausreichende Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente verfügt, um diese Guthaben auszuzahlen.

10.3 Übersteigen die gesamten Kundengelder die für eine sofortige Auszahlung verfügbaren Mittel, gleicht das Unternehmen den Fehlbetrag innerhalb von sieben Tagen nach seinem Entstehen aus und übermittelt, soweit erforderlich, einen Nachweis über den Ausgleich an die Kommission oder den Direktlizenznehmer.

10.4 Kredit- und Debitkartendaten werden gemäß den PCI-DSS-Standards und den geltenden Anforderungen an die Datensicherheit gespeichert und verarbeitet. Zahlungsdaten werden gemäß der Datenschutzrichtlinie und den maßgeblichen Anforderungen der Zahlungsanbieter behandelt.

11. Aufbewahrung von Unterlagen

11.1 Das Unternehmen bewahrt Aufzeichnungen über die Identität des Kunden, Verifizierungsergebnisse, die Kontohistorie, Einzahlungen, Auszahlungen, Angaben zu Zahlungsmitteln, Transaktionsprotokolle, den Kontostand und die Historie der Spieltransaktionen mindestens fünf Jahre ab dem Datum der letzten Aktivität des Kunden auf, oder länger, wenn dies gesetzlich, aufgrund von AML/KYC-Untersuchungen oder einer behördlichen Anweisung erforderlich ist.

11.2 Die Unterlagen werden dem Direktlizenznehmer, Prüfern, Strafverfolgungsbehörden oder zuständigen Behörden auf Anfrage und vorbehaltlich der geltenden Vertraulichkeits- und Datenschutzanforderungen zur Verfügung gestellt.

Datenschutzrichtlinie

*3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA | Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026*

winari.com (die „Website“)

Diese Datenschutzrichtlinie erläutert, wie das Unternehmen personenbezogene Daten im Zusammenhang mit der Website und den Diensten erhebt, verwendet, speichert, weitergibt und schützt.

1. Wer wir sind

1.1 Verantwortlicher für Ihre personenbezogenen Daten ist die3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA, eine nach dem Recht von Costa Rica eingetragene Gesellschaft mit der Registernummer 3-102-968618, die aufgrund einer Lizenz zum Angebot von Dienstleistungen berechtigt ist*.*

1.2 Bei Fragen zu dieser Datenschutzrichtlinie oder zur Verarbeitung personenbezogener Daten wenden Sie sich bitte an den Kundensupport unter [email protected]

1.3 Durch den Besuch der Website, die Registrierung eines Kontos oder die Nutzung der Dienste bestätigen Sie, dass Sie diese Datenschutzrichtlinie gelesen und zur Kenntnis genommen haben.

2. Begriffsbestimmungen

Konto bezeichnet ein Konto, das Ihnen nach der Registrierung und der Annahme der Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Verfügung gestellt wird. DSGVO bezeichnet die Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679 in ihrer jeweils geltenden, gegebenenfalls geänderten, ersetzten oder abgelösten Fassung. Dienste bezeichnet die über die Website erbrachten Dienstleistungen. Nutzer, Sie oder Ihr bezeichnet jede Person, die ein Konto registriert oder auf die Website zugreift.

3. Grundsätze der Verarbeitung

3.1 Wir verarbeiten personenbezogene Daten rechtmäßig, nach Treu und Glauben und in transparenter Weise; für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke; nur im erforderlichen Umfang; unter angemessenen Bemühungen, die Daten richtig und aktuell zu halten; und unter Einsatz geeigneter technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen.

3.2 Als Verantwortlicher halten wir die anwendbaren Datenschutzgesetze und gesetzlichen Pflichten ein, einschließlich der Pflichten nach den Vorschriften zu Glücksspiel, AML/KYC, Betrugsprävention, verantwortungsvollem Spielen, Zahlungsabwicklung und regulatorischen Meldepflichten.

4. Von uns verarbeitete personenbezogene Daten

4.1 Technische Daten: IP-Adresse, Geräteinformationen, allgemeine Kommunikationsdaten, Browsing-Daten, Cookies, Protokolle und Einstellungen in Bezug auf die Website.

4.2 Registrierungs- und Betriebsdaten: Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Wohnanschrift, Staatsangehörigkeit, Zugangsdaten, Kontostatus, Zahlungsdaten, Transaktionsdaten, Spieldaten, Bonusdaten und Kommunikation mit dem Kundensupport.

4.3 KYC/AML-Daten: Identitätsnachweis, Adressnachweis, Nachweis der Zahlungsmethode, gegebenenfalls Selfie- bzw. biometrische Abgleichsdaten, Nachweise der Mittel- und Vermögensherkunft, Ergebnisse des Screenings auf Sanktionen, PEP-Status und negative Medienberichte, Risikoeinstufungen, Unterlagen zu Sorgfaltsprüfungen, Warnmeldungen aus der Transaktionsüberwachung und Untersuchungsunterlagen.

4.4 Daten zum verantwortungsvollen Spielen: Selbstausschluss, Auszeit, Einzahlungs-, Verlust- und Zeitlimits, Interaktionen zum verantwortungsvollen Spielen, vom Betreiber verhängte Kontrollmaßnahmen und Anzeichen für möglicherweise problematisches Spielverhalten.

4.5 Alle sonstigen personenbezogenen Daten, die Sie uns im Rahmen der Kommunikation mit uns direkt zur Verfügung stellen oder die wir aufgrund gesetzlicher oder regulatorischer Anforderungen erheben müssen oder dürfen.

5. Zwecke und Rechtsgrundlagen

5.1 Vertragserfüllung: zur Bereitstellung und Verwaltung der Dienste, zur Registrierung und Verwaltung von Konten, zur Abwicklung von Wetten, Einzahlungen und Auszahlungen, zur Erbringung von Support und zur Überprüfung der Einhaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

5.2 Rechtliche Verpflichtung: zur Erfüllung von Pflichten in Bezug auf AML/KYC, Sanktionen, Betrugsprävention, Steuern, verantwortungsvolles Spielen, Altersverifizierung, Zahlungen, Aufbewahrung von Unterlagen, regulatorische Meldungen, Beschwerden und die Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden.

5.3 Berechtigte Interessen: zur Sicherung der Website, zur Verhinderung von Betrug und Missbrauch, zum Risikomanagement, zur Verbesserung der Dienste, zur Führung von Geschäftsunterlagen, zur Durchsetzung von Rechten, zur Bearbeitung von Beschwerden und zur Übermittlung dienstbezogener Informationen.

5.4 Einwilligung: zur Zusendung bestimmter Marketingmitteilungen, Werbeaktionen und optionaler Mitteilungen, sofern eine Einwilligung erforderlich ist. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen, ohne dass dies die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Verarbeitung berührt und ohne dass der Widerruf als Grund für die Verweigerung der Kerndienste herangezogen wird, sofern keine gesonderten rechtlichen oder regulatorischen Gründe vorliegen.

6. Empfänger und Zugriff auf Daten

6.1 Wir können Hosting-Anbietern, IT- und Sicherheitsdienstleistern, Spieleanbietern, Zahlungsanbietern, Krypto-Zahlungsdienstleistern (PSPs), Anbietern von Datenanalysen, Anbietern von KYC-, AML-, Sanktions- und Betrugspräventionsdiensten, Kundensupport-Dienstleistern, soweit zulässig Marketingpartnern, Konzerngesellschaften und professionellen Beratern Zugriff auf personenbezogene Daten gewähren oder diese an sie übermitteln.

6.2 Personenbezogene Daten können, soweit dies gesetzlich oder aufgrund regulatorischer Anforderungen vorgeschrieben oder zulässig ist, gegenüber dem Direktlizenznehmer, befugten externen Stellen, Mitarbeitern von Lizenz- und Aufsichtsbehörden, Prüfern, Gerichten, zentralen Meldestellen (FIUs), Strafverfolgungsbehörden, Steuerbehörden, Zahlungssystemen, Netzwerken zur Betrugsprävention und sonstigen Behörden offengelegt werden.

6.3 Personenbezogene Daten können auch gegenüber Sportverbänden offengelegt werden, die über die Integrität und die Regeln einer Sportart oder eines Spiels wachen, wenn wir hinreichende Gründe für den Verdacht eines Verstoßes gegen diese Regeln, einer Spielmanipulation (Match-Fixing), eines Missbrauchs von Insiderinformationen oder einer Gefährdung der Integrität der betreffenden Sportart oder des betreffenden Spiels haben.

6.4 Unsere Auftragsverarbeiter sind vertraglich verpflichtet, personenbezogene Daten nur auf dokumentierte Weisung zu verarbeiten und angemessene Maßnahmen zur Wahrung von Vertraulichkeit, Sicherheit und Datenschutz aufrechtzuerhalten.

7. Internationale Datenübermittlungen

7.1 Personenbezogene Daten können in Länder außerhalb Ihres Wohnsitzlandes und außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums übermittelt werden, einschließlich in Jurisdiktionen, in denen der Direktlizenznehmer, Zahlungsanbieter, Spieleanbieter, Hosting-Anbieter, KYC/AML-Anbieter oder sonstige Dienstleister ansässig sind.

7.2 Soweit nach anwendbarem Recht erforderlich, ergreifen wir Schutzmaßnahmen für internationale Datenübermittlungen, wie Angemessenheitsbeschlüsse, Standardvertragsklauseln, vertragliche Vertraulichkeitsverpflichtungen, technische Sicherheitskontrollen oder sonstige rechtmäßige Übermittlungsmechanismen.

8. Datensicherheit und Vertraulichkeit

8.1 Wir setzen geeignete organisatorische, technische und verfahrensbezogene Sicherheitsmaßnahmen ein, um personenbezogene Daten vor unbefugtem oder versehentlichem Zugriff sowie vor unbefugter oder versehentlicher Verarbeitung, Löschung, Veränderung, Offenlegung oder Verlust zu schützen.

8.2 Personenbezogene Daten werden von befugten Mitarbeitern und Dienstleistern verarbeitet, die Vertraulichkeitsverpflichtungen unterliegen. Der Zugriff wird nach dem Need-to-know-Prinzip gewährt und regelmäßig überprüft.

8.3 Zahlungskartendaten werden, soweit anwendbar, gemäß den Anforderungen des PCI DSS behandelt. KYC/AML-Unterlagen und Transaktionsaufzeichnungen werden sicher gespeichert und vor unbefugter Änderung oder Löschung geschützt.

9. Speicherdauer

9.1 Wir speichern personenbezogene Daten so lange, wie dies für die in dieser Richtlinie beschriebenen Zwecke erforderlich ist, einschließlich der Erbringung der Dienste, rechtlicher Verpflichtungen, regulatorischer Meldungen, AML/KYC, Betrugsprävention, verantwortungsvollen Spielens, Streitbeilegung und Durchsetzung von Rechten.

9.2 KYC- und CDD-Unterlagen, amtliche Ausweisdokumente, Kontoakten, Geschäftskorrespondenz, Transaktionsaufzeichnungen sowie Angaben zum Auftraggeber/Zahler und zum Begünstigten/Zahlungsempfänger werden mindestens fünf Jahre nach Beendigung der Geschäftsbeziehung bzw. nach dem Datum der gelegentlichen Transaktion aufbewahrt, oder länger, wenn dies gesetzlich, aufgrund einer behördlichen Anweisung, einer Untersuchung oder einer Aufbewahrungspflicht im Rahmen eines Rechtsstreits (Litigation Hold) erforderlich ist.

9.3 Nach Ablauf der geltenden Aufbewahrungsfrist werden personenbezogene Daten gemäß dem anwendbaren Recht und den internen Aufbewahrungsverfahren gelöscht, anonymisiert oder archiviert.

10. Ihre Rechte

10.1 Vorbehaltlich des anwendbaren Rechts und regulatorischer Einschränkungen können Ihnen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch, Datenübertragbarkeit und Widerruf der Einwilligung zustehen.

10.2 Möglicherweise müssen wir Ihre Identität überprüfen, bevor wir antworten. Einige Rechte können eingeschränkt sein, wenn Daten aus Gründen von AML/KYC, Betrugsprävention, Rechtsansprüchen, regulatorischen Meldepflichten oder des öffentlichen Interesses aufbewahrt werden müssen.

11. Ihre Pflichten

11.1 Sie müssen zutreffende, vollständige und aktuelle personenbezogene Daten angeben. Ändern sich Ihre Daten, müssen Sie uns umgehend informieren.

11.2 Wenn Sie falsche, unvollständige oder irreführende Angaben machen oder wir dies begründet vermuten, können wir die Registrierung ablehnen, Ihr Konto sperren oder kündigen, zusätzliche Dokumente anfordern, Transaktionen einschränken oder den Sachverhalt gemäß den AGB und der AML/KYC-Richtlinie melden.

12. Cookies

12.1 Die Website verwendet Cookies und ähnliche Technologien. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der auf der Website verfügbaren Cookie-Richtlinie.

13. Änderungen

13.1 Wir können diese Datenschutzrichtlinie ändern. Wesentliche Änderungen werden Ihnen, soweit erforderlich, mitgeteilt; die aktualisierte Fassung tritt mit ihrer Veröffentlichung auf der Website in Kraft, sofern nichts anderes angegeben ist.

RICHTLINIE FÜR BONI UND AKTIONEN

3-102-968618 SOCIEDAD DE RESPONSABILIDAD LIMITADA | Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026

Erstellt zur Verwendung in Verbindung mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Zahlungsrichtlinie, der AML/KYC-Richtlinie, der Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen, der Datenschutzrichtlinie und den Spielregeln des Unternehmens.

1. Zweck, Geltungsbereich und Einbeziehung

1.1 Diese Richtlinie für Boni und Aktionen (die „Richtlinie“) regelt alle Boni, Freispiele, Cashback, Aktionsguthaben, Promo-Code-Angebote, Treue- oder Prämienangebote, Turniere, Preisverlosungen und sonstigen Werbeaktionen, die von [Name des Unternehmens] (das „Unternehmen“) über winari.com (die „Website“) angeboten werden.

1.2 Diese Richtlinie ist Bestandteil der Bonusbedingungen und der besonderen Aktionsbedingungen, die durch Verweis in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens einbezogen sind. Durch die Teilnahme an einer Aktion (Opt-in), deren Aktivierung oder Nutzung oder den Versuch, aus einer Aktion Vorteile zu ziehen, erklärt sich der Spieler mit dieser Richtlinie, den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den geltenden Aktionsspezifischen Bedingungen, der Zahlungsrichtlinie, der AML/KYC-Richtlinie, der Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen, der Datenschutzrichtlinie und den Spielregeln einverstanden.

1.3 Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bilden das allgemeine Rahmendokument. Diese Richtlinie legt die detaillierten operativen Regeln für Boni und Aktionen fest. Steht diese Richtlinie im Widerspruch zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, haben die Allgemeinen Geschäftsbedingungen Vorrang, es sei denn, diese Richtlinie, eine Aktionsspezifische Bedingung, der Direktlizenznehmer, das anwendbare Recht, AML/KYC-Kontrollen oder Kontrollmaßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen erfordern für das betreffende Thema eine strengere Regelung.

1.4 Aktionsspezifische Bedingungen ergänzen diese Richtlinie und können für ein bestimmtes Angebot abweichende oder zusätzliche Regeln festlegen, unter anderem zu Bonusart, Bonuswert, Mindesteinzahlung, teilnahmeberechtigten Kunden, zulässigen Jurisdiktionen, zulässigen Zahlungsmethoden, Umsatzbedingung, zulässigen Spielen, ausgeschlossenen Spielen, Höchsteinsatz, Höchstgewinn, Aktivierungszeitraum, Umsatzzeitraum, Aktionszeitraum und sonstigen Einschränkungen.

1.5 Alle wesentlichen Bedingungen einer Aktion müssen vor oder bei der Teilnahme (Opt-in) klar und verständlich dargestellt werden und dürfen weder falsch, täuschend oder irreführend sein noch Personen unter 18 Jahren besonders ansprechen. Aktionsbedingungen sollten mit Datum versehen und versioniert sein und Kunden, soweit vernünftigerweise erforderlich, auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.

2. Wichtige Begriffsbestimmungen

2.1 „Bonus“ bezeichnet jeden Aktionsvorteil, der einem Spieler gutgeschrieben oder zur Verfügung gestellt wird, einschließlich Freispielen, eines prozentualen Bargeldbonus auf die Einzahlung, Cashback, eines festen Geldbetrags, eines Free Chips, eines persönlichen Bonus, eines Turnierpreises, einer Treueprämie oder eines sonstigen Aktionsguthabens.

2.2 „Aktion“ bezeichnet jede Kampagne, jedes Angebot oder jede Mitteilung, über die ein Bonus oder ein sonstiger Aktionsvorteil angeboten wird.

2.3 „Aktionsspezifische Bedingungen“ bezeichnet die für eine bestimmte Aktion veröffentlichten Regeln. Sie gelten zusammen mit dieser Richtlinie.

2.4 „Echtgeldguthaben“ bezeichnet die auf dem Konto verfügbaren Gelder des Spielers, die keine Bonusgelder sind und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie der Zahlungsrichtlinie unterliegen.

2.5 „Bonusguthaben“ bezeichnet Gelder, Freispiele, Bonusgewinne oder sonstige Aktionswerte, die im Rahmen einer Aktion gutgeschrieben werden und Umsatz-, Verfalls-, Höchstgewinn- und sonstigen Beschränkungen unterliegen.

2.6 „Umsatzbedingung“ bezeichnet den Betrag, der umgesetzt werden muss, bevor Bonusguthaben oder Bonusgewinne in Echtgeldguthaben umgewandelt werden können.

2.7 „Ausstehender“ oder „inaktiver“ Bonus bezeichnet ein mit einem Konto, einer Einzahlung oder einer Aktion verbundenes Angebot, das noch nicht aktiviert wurde und nicht Teil eines aktiven Umsatzguthabens ist.

2.8 „Zulässiges Spiel“ bezeichnet ein Spiel, das in der Liste der für den Bonusumsatz zulässigen Spiele aufgeführt ist oder nach den jeweiligen Aktionsspezifischen Bedingungen anderweitig ausdrücklich zugelassen ist.

2.9 „Ausgeschlossenes Spiel“ oder „Eingeschränktes Spiel“ bezeichnet ein Spiel oder eine Spielmechanik, das bzw. die nicht zum Bonusumsatz zählt oder nicht gespielt werden darf, während ein aktiver Bonus genutzt wird.

2.10 „Promo-Code“ bezeichnet einen Code, der im Kassenbereich oder im Einzahlungsvorgang eingegeben werden kann, um eine Aktion in Anspruch zu nehmen, sofern die Aktion eine Aktivierung per Code erfordert oder zulässt.

3. Teilnahmeberechtigte Kunden

3.1 Boni stehen nur Kunden zur Verfügung, die mindestens 18 Jahre alt sind, ein persönliches Konto registriert haben, die nach der AML/KYC-Richtlinie erforderlichen Onboarding-Angaben der Stufe 1 gemacht haben, sich nicht in einer eingeschränkten Jurisdiktion aufhalten oder dort ansässig sind und nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Nutzung der Dienste berechtigt sind.

3.2 Sofern in einer Aktionsspezifischen Bedingung nichts anderes bestimmt ist, können teilnahmeberechtigte Spieler Boni nach der Registrierung in Anspruch nehmen. Die Inanspruchnahme, Nutzung oder der Abschluss eines Bonus hebt jedoch das Recht des Unternehmens nicht auf und schränkt es nicht ein, jederzeit Prüfungen in Bezug auf Identität, Alter, Zahlungsmethode, AML/KYC, Mittelherkunft, Vermögensherkunft, Sanktionen, PEP-Status, negative Medienberichte, verantwortungsvolles Spielen oder Betrug zu verlangen.

3.3 Gewinne, einschließlich aus einem Bonusguthaben umgewandelter Gewinne, werden erst ausgezahlt, wenn Alter und Identität formell verifiziert und alle erforderlichen AML/KYC-, Zahlungs- und Betrugspräventionsprüfungen abgeschlossen wurden.

3.4 Jedes Bonusangebot ist auf eine Person, einen Haushalt bzw. eine Wohnanschrift, eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer, eine IP-Adresse bzw. ein Gerät und eine Zahlungsmethode beschränkt, sofern die Aktionsspezifischen Bedingungen nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmen.

3.5 Kunden sind nicht bonusberechtigt, wenn sie sich selbst ausgeschlossen haben, ihr Konto aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens geschlossen wurde, gegen sie ein vom Betreiber verhängter Ausschluss besteht, sie jünger als 18 Jahre sind, sie in einer eingeschränkten Jurisdiktion ansässig sind oder sich dort aufhalten, sie ein VPN oder ein Tool zur Standortverschleierung nutzen, sie eine Zahlungsmethode eines Dritten oder eine nicht autorisierte Zahlungsmethode verwenden, sie ein Mehrfachkonto führen, sie des Betrugs oder Bonusmissbrauchs verdächtigt werden oder sie anderweitig nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der AML/KYC-Richtlinie, der Zahlungsrichtlinie oder der Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen eingeschränkt sind.

3.6 Boni und Aktionsangebote stehen Spielern nicht zur Verfügung, die ein Einzahlungslimit festgelegt haben, das unter der für die Inanspruchnahme des betreffenden Bonus erforderlichen Mindesteinzahlung liegt.

3.7 Das Unternehmen kann die Bonusberechtigung einschränken, aussetzen oder entziehen, wenn die Kontohistorie eines Kunden auf ein Verhalten hindeutet, das nicht mit echtem Freizeitspiel vereinbar ist, etwa eine unverhältnismäßige Abhängigkeit von Aktionsgeldern, wiederholte ausschließlich bonusbezogene Aktivitäten, Muster verknüpfter Konten, Zahlungsrisiken, AML/KYC-Risiken oder Risiken im Hinblick auf verantwortungsvolles Spielen. Die Entscheidung wird dokumentiert und dem Kunden gegebenenfalls mitgeteilt; der Kunde kann sich an den Kundensupport wenden, um eine Überprüfung zu beantragen.

4. Angebotene Bonusarten

4.1 Das Unternehmen kann die folgenden Standard-Bonusarten anbieten:

·       Freispiele: eine festgelegte Anzahl von Drehungen an festgelegten Slot-Spielen, vorbehaltlich der Regeln zu Aktivierung, Verfall, Umsatz, zulässigen Spielen und Höchstgewinn.

·       Prozentualer Bargeldbonus auf die Einzahlung: ein Bargeldbonus, der als Prozentsatz der qualifizierenden Einzahlung berechnet wird, zum Beispiel ein 100-%-Match-Bonus, vorbehaltlich der Regeln zu Mindesteinzahlung, Umsatz und Höchstgewinn.

·       Cashback: eine Rückvergütung in Form von Bargeld oder Bonusguthaben, die anhand qualifizierender Nettoverluste, Einzahlungen, Umsätze oder sonstiger qualifizierender Aktivitäten in einem angegebenen Zeitraum berechnet wird.

·       Fester Geldbetrag: ein fester Aktionsbetrag, ein Free Chip, ein persönlicher Bonus oder eine ähnliche Gutschrift mit Geldwert, die nach den jeweiligen Aktionsspezifischen Bedingungen gewährt wird.

4.2 Das Unternehmen gewährt keine Kredite für Glücksspiele und keine Darlehen und erbringt keine Finanzdienstleistungen. Bonusguthaben sind ausschließlich Aktionsvorteile und keine verzinslichen Einlagen, kein gespeicherter Wert, kein E-Geld und kein Finanzprodukt.

5. Inanspruchnahme, Promo-Codes und Aktivierung

5.1 Um einen einzahlungsbezogenen Bonus in Anspruch zu nehmen, muss der Spieler – je nach den Vorgaben der Aktionsspezifischen Bedingungen – im Kassenbereich seine Teilnahme erklären (Opt-in), auf die entsprechende Bonuskarte klicken oder während des Einzahlungsvorgangs den betreffenden Promo-Code in das dafür vorgesehene optionale Promo-Code-Feld eingeben.

5.2 Promo-Codes müssen eingegeben werden, bevor die Einzahlung oder das Opt-in bestätigt wird. Ein Promo-Code wird nicht automatisch angewendet, es sei denn, die Website bestätigt, dass das Angebot ausgewählt oder aktiviert wurde. Ein Promo-Code kann nicht nachträglich hinzugefügt werden, nachdem der Spieler mit der betreffenden Einzahlung bzw. den betreffenden Geldern zu wetten begonnen hat.

5.3 Sofern in einer Aktionsspezifischen Bedingung nichts anderes bestimmt ist, beträgt die qualifizierende Mindesteinzahlung für jeden einzahlungsbezogenen Bonus 10 EUR oder den entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung. Erfolgt eine Einzahlung in einer anderen Währung oder in Kryptowährung, wird der Gegenwert gemäß der Zahlungsrichtlinie, der Kryptowährungsrichtlinie oder anhand des von der Zahlungsschnittstelle bzw. dem Zahlungsdienstleister angezeigten Kurses berechnet.

5.4 Sofern in einer Aktionsspezifischen Bedingung nichts anderes bestimmt ist, beträgt die Standardfrist für die Aktivierung eines Bonus sieben Kalendertage ab dem Tag, an dem das Angebot für den Spieler verfügbar wird.

5.5 Wird der ausgewählte Einzahlungsbonus nach einer erfolgreichen Einzahlung nicht aktiviert, muss sich der Spieler an den Kundensupport wenden, bevor er mit den betreffenden Geldern eine Wette platziert. Verwendet der Spieler die Gelder ganz oder teilweise, bevor er den Kundensupport kontaktiert, wird der Bonus nachträglich nicht manuell gutgeschrieben, es sei denn, das Unternehmen entscheidet aufgrund eines dokumentierten technischen Fehlers oder aus Kundenservicegründen anders.

5.6 Ausstehende oder inaktive Einzahlungsboni schränken das Echtgeldguthaben des Spielers weder ein, noch reservieren oder sperren sie es; sie beeinträchtigen nicht die Verfügbarkeit von Echtgeld für das Spielen oder für Auszahlungen und werden erst dann Teil eines aktiven Umsatzguthabens, wenn sie aktiviert werden.

5.7 Beantragt ein Spieler eine Auszahlung, bevor er einen ausstehenden oder inaktiven Einzahlungsbonus aktiviert hat, werden der mit der betreffenden Einzahlung oder Aktion verbundene ausstehende oder inaktive Bonus und alle damit verbundenen künftigen Ansprüche storniert. Sobald ein Bonus aktiviert ist, gelten die Regeln für aktive Boni in dieser Richtlinie und die Aktionsspezifischen Bedingungen.

6. Bonusguthaben, Echtgeldguthaben und Reihenfolge der Verwendung

6.1 Bonusgelder werden einem Bonusguthaben gutgeschrieben und getrennt vom Echtgeldguthaben geführt.

6.2 Hat ein Spieler einen aktiven Bonus und platziert er Wetten in zulässigen Spielen, wird zuerst das Echtgeldguthaben des Spielers und anschließend das Bonusguthaben eingesetzt, sofern die Aktionsspezifischen Bedingungen oder die Spielkonfiguration nicht eindeutig eine andere Reihenfolge vorsehen.

6.3 Gewinne, die während des Umsetzens eines aktiven Bonus erzielt werden, werden dem Bonusguthaben gutgeschrieben und können erst ausgezahlt werden, wenn die geltende Umsatzbedingung erfüllt, die Höchstgewinngrenze angewendet und alle erforderlichen Verifizierungs- und Risikoprüfungen abgeschlossen wurden.

6.4 Der Bonusbetrag selbst kann erst ausgezahlt werden, wenn die Umsatzbedingung erfüllt ist. Bei manchen Aktionen kann der Bonusbetrag nicht einlösbar sein und niemals ausgezahlt werden; dies muss in den Aktionsspezifischen Bedingungen angegeben sein.

6.5 Sobald die Umsatzbedingung erfüllt ist, wird der berechtigte Betrag des mit dem aktiven Bonus verbundenen Bonusguthabens in Echtgeldguthaben umgewandelt, vorbehaltlich der Höchstgewinngrenze, der Verifizierungsprüfungen, der AML/KYC-Kontrollen, der Betrugsprüfung, der Kontrollmaßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen und der Zahlungsrichtlinie.

6.6 Ein Spieler kann jeweils nur einen einzahlungsbezogenen Bonus in Anspruch nehmen, sofern die Aktionsspezifischen Bedingungen oder die Benutzeroberfläche der Website nicht ausdrücklich etwas anderes zulassen. Einzahlungsbezogene Boni sind standardmäßig nicht kombinierbar.

6.7 Sind mehrere verschiedene Boni gleichzeitig aktiv, weil die Website oder die Aktionsspezifischen Bedingungen dies zulassen, wird der Umsatz in der Reihenfolge der Aktivierung angerechnet, vom zuerst aktivierten bis zum zuletzt aktivierten Bonus, sofern die Aktionsspezifischen Bedingungen keine andere Reihenfolge vorsehen.

6.8 Die Einreichung eines Auszahlungsantrags, während die Umsatzbedingung eines aktiven Bonus noch nicht erfüllt ist, gilt als Entscheidung des Spielers, auf den aktiven Bonus und alle damit verbundenen, noch nicht umgewandelten Bonusgewinne zu verzichten. Nach dem Verfall des aktiven Bonus kann verfügbares, freigegebenes Echtgeld gemäß der Zahlungsrichtlinie und vorbehaltlich der AML/KYC-Prüfungen ausgezahlt werden. Wird die Auszahlung später aufgrund der Identitätsverifizierung, der Betrugsprävention, einer AML/KYC-Prüfung, einer Zahlungsprüfung oder ähnlicher Kontrollen abgelehnt oder storniert, wird der verfallene Bonus nicht wiederhergestellt, es sei denn, das Unternehmen entscheidet anders.

7. Standard-Umsatzbedingungen

7.1 Sofern in einer Aktionsspezifischen Bedingung nichts anderes bestimmt ist, beträgt die Standard-Umsatzbedingung das Fünfunddreißigfache (35-fach).

7.2 Für prozentuale Bargeldboni auf Einzahlungen, feste Bargeldboni, in Bonusgelder umgewandeltes Cashback, persönliche Boni und Free-Chip-Boni beträgt die Standard-Umsatzbedingung das 35-Fache des gewährten Bonusbetrags.

7.3 Für Freispiel-Boni beträgt die Standard-Umsatzbedingung das 35-Fache der aus den Freispielen gutgeschriebenen Gewinne, sofern die Aktionsspezifischen Bedingungen keine andere Berechnungsmethode vorsehen.

7.4 Auf den Umsatz werden nur vollständig abgerechnete Wetten angerechnet, d. h. Wetten, die zu einem Gewinn oder Verlust führen und weder für ungültig erklärt, storniert, erstattet oder rückgängig gemacht wurden noch offen sind.

7.5 Wetten, die mit Geldern oder Gewinnen aus betrügerischen, missbräuchlichen, verbotenen oder unregelmäßigen Aktivitäten platziert werden, werden nicht auf den Umsatz angerechnet und können für ungültig erklärt werden.

Spielkategorie Beitrag zum Umsatz Hinweise
Slots 100 % jedes abgerechneten Einsatzes Ausgeschlossene Spielmechaniken zählen nicht.
Tischspiele und Videopoker 5 % jedes abgerechneten Einsatzes Nur, sofern nicht anderweitig ausgeschlossen.
Roulette 0 % jedes Einsatzes Roulettespiele tragen nicht zum Umsatz bei.
Ausgeschlossene oder eingeschränkte Spiele/Spielmechaniken 0 % und/oder verboten Die Nutzung kann zur Stornierung führen.


7.6 Eine aktuelle Liste der für den Bonusumsatz zulässigen Spiele sollte in der Kategorie „Bonusumsatz“ oder einem gleichwertigen Bereich der Spiele-Lobby geführt werden. Das Unternehmen kann Spiele in die Liste der für den Bonusumsatz zulässigen Spiele aufnehmen oder daraus entfernen. Wird ein Spiel aus dieser Liste entfernt, während ein Spieler einen aktiven Bonus hat, bleibt der zuvor mit diesem Spiel erzielte Umsatz erhalten, es sei denn, die Aktivität war betrügerisch, missbräuchlich, verboten oder von einer Fehlfunktion betroffen.

8. Vom Bonusumsatz ausgeschlossene Spiele und Spielmechaniken

8.1 Der Bonusumsatz ist bei den folgenden Spielarten und Spielmechaniken verboten:

· Progressive Jackpot-Spiele;

· Slots mit Bonus-Buy- oder Feature-Buy-Funktion;

· Spiele mit akkumulierenden Funktionen, einschließlich Mechaniken, bei denen spielinterne Gegenstände, Symbole, Münzen, Token, Fortschrittsbalken oder ähnliche Fortschritte hin zu einer späteren Funktion gesammelt werden;

· Slots mit Respin-Funktion.

8.2 Wetten, die in ausgeschlossenen Spielen oder über ausgeschlossene Spielmechaniken platziert werden, während ein aktiver Bonus genutzt wird, werden nicht auf den Umsatz angerechnet und können zur Stornierung des Bonus und der damit verbundenen Gewinne führen, sofern die Aktivität gegen diese Richtlinie, die Spielregeln oder die Aktionsspezifischen Bedingungen verstößt.

8.3 Es können außerdem Einschränkungen von Spiele- oder Zahlungsanbietern sowie jurisdiktionsbezogene oder technische Einschränkungen gelten. Ein Spiel, das grundsätzlich für Echtgeldspiele verfügbar ist, kann dennoch vom Bonusumsatz ausgeschlossen sein.

9. Höchsteinsatz bei Nutzung eines aktiven Bonus

9.1 Sofern eine Aktionsspezifische Bedingung kein niedrigeres Limit festlegt, beträgt der zulässige Höchsteinsatz, solange ein Spieler einen aktiven Bonus hat, 5 EUR oder den entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung pro Spielrunde, Drehung, Hand bzw. Wettereignis.

9.2 Das Höchsteinsatzlimit gilt für das Gesamtrisiko der Runde, einschließlich verdoppelter Einsätze, Gamble-Funktionen, Nebenwetten, des Kaufs von Bonusrunden, sofern solche Funktionen nicht ohnehin verboten sind, sowie jeder Mechanik, die den in dieser Runde riskierten Wert erhöht.

9.3 Das Aufteilen von Einsätzen, das Platzieren mehrerer koordinierter Einsätze, Hedging, das Abdecken nahezu aller möglichen Ergebnisse, der Einsatz risikoarmer Strategien oder von Strategien mit gegenläufigen Wetten sowie die Änderung der Einsatzhöhe in einer Weise, die darauf abzielt, den Umsatzfortschritt zu manipulieren, können als Bonusmissbrauch behandelt werden.

10. Verfall von Boni

10.1 Sofern in einer Aktionsspezifischen Bedingung nichts anderes bestimmt ist, muss ein Bonus innerhalb von sieben Kalendertagen ab dem Tag aktiviert werden, an dem er verfügbar wird.

10.2 Sofern in einer Aktionsspezifischen Bedingung nichts anderes bestimmt ist, beträgt die Standardfrist für die Erfüllung der Umsatzbedingung sieben Kalendertage ab der Aktivierung des Bonus.

10.3 Wird die Umsatzbedingung nicht vor Fristablauf erfüllt, verfallen das Bonusguthaben und alle mit diesem Bonus verbundenen, noch nicht umgewandelten Gewinne. Der Verfall eines Bonus führt weder zur Ungültigkeit noch zum Verfall des freigegebenen Echtgeldguthabens des Spielers.

10.4 Das Unternehmen kann einen Aktivierungs- oder Umsatzzeitraum nur verlängern, wenn dies nach den Aktionsspezifischen Bedingungen zulässig, gesetzlich oder durch behördliche Anweisung vorgeschrieben oder durch ein dokumentiertes technisches Problem bzw. Kundenserviceanliegen gerechtfertigt ist.

11. Höchstgewinne und Umwandlungsgrenzen

11.1 Sofern in einer Aktionsspezifischen Bedingung nichts anderes bestimmt ist, beträgt der Höchstgewinn, der aus Freispielen in Echtgeldguthaben umgewandelt werden kann, 60 EUR oder den entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung.

11.2 Sofern in einer Aktionsspezifischen Bedingung nichts anderes bestimmt ist, beträgt der Höchstgewinn, der aus einem Bargeldbonus, Cashback, prozentualen Bargeldbonus auf eine Einzahlung, festen Geldbetrag, persönlichen Bonus oder Free-Chip-Bonus umgewandelt werden kann, das Zehnfache (10-fach) des gewährten Bonusbetrags.

11.3 Beispiel: Erhält ein Spieler einen Bargeldbonus von 50 EUR, beträgt der Höchstbetrag, der aus diesem Bonus und den damit verbundenen Gewinnen umgewandelt werden kann, 500 EUR, vorbehaltlich strengerer Aktionsspezifischer Bedingungen.

11.4 Die Höchstgewinnbeschränkung gilt auch nach Erfüllung der Umsatzbedingung fort. Jeder Betrag oberhalb der geltenden Obergrenze kann bei der Umwandlung, bei einer Prüfung oder bei der Prüfung der Auszahlung aus dem Bonusguthaben oder dem Echtgeldguthaben entfernt werden.

11.5 Eine Aktionsspezifische Bedingung kann eine niedrigere oder höhere Obergrenze festlegen, sofern diese vor dem Opt-in klar angegeben ist und nicht nach anwendbarem Recht, geltenden Anforderungen, Kontrollmaßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unzulässig ist.

12. Promo-Codes

12.1 Promo-Codes können verwendet werden, wenn eine Aktion die Aktivierung per Code erfordert oder zulässt. Das Promo-Code-Feld ist optional und wird, sofern verfügbar, im Kassenbereich oder im Einzahlungsvorgang angezeigt.

12.2 Ein Promo-Code gilt nur für die Aktion, den Zeitraum, die teilnahmeberechtigte Kundengruppe, die Jurisdiktion, die Zahlungsmethode und die sonstigen Bedingungen, die in den Aktionsspezifischen Bedingungen angegeben sind.

12.3 Sofern in einer Aktionsspezifischen Bedingung nichts anderes bestimmt ist, kann pro qualifizierender Einzahlung bzw. pro Angebot nur ein Promo-Code verwendet werden. Promo-Codes können nicht mit anderen Einzahlungsboni kombiniert werden, es sei denn, die Aktionsspezifischen Bedingungen lassen eine Kombination ausdrücklich zu.

12.4 Falsche, abgelaufene, unvollständige oder nicht autorisierte Promo-Codes begründen keinen Anspruch auf einen Bonus. Spieler sollten sich vor dem Platzieren von Wetten an den Kundensupport wenden, wenn sie der Meinung sind, dass ein gültiger Promo-Code nicht korrekt angewendet wurde.

13. Verantwortungsvolles Spielen und Marketingbeschränkungen

13.1 Boni und Aktionsangebote dürfen Spielern nicht zur Verfügung gestellt werden, die sich selbst ausgeschlossen haben, gegen die ein vom Betreiber verhängter Ausschluss besteht, deren Konto aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens geschlossen wurde, die jünger als 18 Jahre sind oder die anderweitig nach der Richtlinie zum verantwortungsvollen Spielen eingeschränkt sind.

13.2 Leitet ein Spieler einen Selbstausschluss oder eine Kontoschließung aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens ein, während ein Bonus aktiv ist, werden der aktive Bonus und alle damit verbundenen Gewinne, die noch nicht in Echtgeldguthaben umgewandelt wurden, storniert. Das freigegebene Echtgeldguthaben bleibt vorbehaltlich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Zahlungsrichtlinie und der AML/KYC-Prüfungen für eine Auszahlung verfügbar.

13.3 Das Unternehmen ergreift angemessene Maßnahmen, um zu verhindern, dass Marketing- oder Werbematerial an Kunden gesendet wird, die sich selbst ausgeschlossen haben, vom Betreiber ausgeschlossen wurden oder deren Konto aus Gründen des verantwortungsvollen Spielens geschlossen wurde.

13.4 Aktionen, Bonusseiten, Werbung und Marketingmitteilungen dürfen sich nicht an Personen unter 18 Jahren richten oder für diese besonders ansprechend sein. Sie müssen, soweit erforderlich, angemessene Altershinweise enthalten und den Kontrollen der Website zum Schutz vor Glücksspiel durch Minderjährige entsprechen.

13.5 Auf der Seite zum verantwortungsvollen Spielen dürfen keine kommerzielle Werbung und keine Werbematerialien angezeigt werden.

13.6 Das Unternehmen kann die Bonusberechtigung als Maßnahme zum verantwortungsvollen Spielen einschränken, aussetzen oder entziehen, wenn das Verhalten eines Kunden auf mögliche glücksspielbedingte Schäden, eine unverhältnismäßige Abhängigkeit von Boni, wiederholte Anfragen nach Aktionsguthaben, das Hinterherjagen von Verlusten oder ähnliche Risikoindikatoren hindeutet.

13.7 Spielern, die glauben, ein Glücksspielproblem zu haben, wird empfohlen, die Instrumente zur Spielkontrolle zu nutzen, sich an den Kundensupport oder das Team für verantwortungsvolles Spielen zu wenden und die Seite zum verantwortungsvollen Spielen zu lesen, bevor sie ein Aktionsangebot annehmen.

14. Bonusmissbrauch, Betrug und verbotenes Verhalten

14.1 Bonusmissbrauch und verbotenes Verhalten im Zusammenhang mit Aktionen umfassen unter anderem:

· die Eröffnung oder Nutzung von Mehrfachkonten, um Boni in Anspruch zu nehmen oder zu erhöhen;

· die Einbeziehung von Verwandten, Bekannten, Affiliates, verbundenen Personen oder Dritten sowie die Nutzung gemeinsamer Haushalte, gemeinsam genutzter Geräte, gemeinsam genutzter Zahlungsmethoden oder verknüpfter Konten, um mehrere Boni zu erhalten;

· das Hinauszögern von Spielrunden, Freispielen, Bonusrunden oder Bonusfunktionen bis nach Erfüllung der Umsatzbedingung, nach dem Verfall eines Bonus oder nach einer neuen Einzahlung;

· die Verwendung von Bonusgeldern oder Bargeld ausschließlich zum Vorantreiben gesammelter Bonusstufen und die anschließende Verwendung von Echtgeldeinsätzen, um die letzte Stufe abzuschließen oder auszulösen;

· die Anwendung risikoarmer Strategien, von Hedging, Arbitrage, gegenläufigen Wetten, einer übermäßigen Abdeckung beim Roulette, risikominimierten Wetten, eines Wechsels der Einsatzhöhe nach Erfüllung der Umsatzbedingung oder sonstiger Strategien, die darauf abzielen, den Umsatzfortschritt zu manipulieren;

· geheime Absprachen, koordiniertes Spiel, Chip-Dumping, Wertübertragungen oder sonstiges Verhalten, das darauf abzielt, einen unfairen Vorteil zu verschaffen;

· die Nutzung von Bots, Skripten, automatisierten Tools, KI-gestützten Tools oder Software, um die Ausnutzung von Boni zu automatisieren oder zu optimieren;

· die Ausnutzung von Softwarefehlern, Systemfehlern, Zahlungsfehlern, falsch konfigurierten Aktionen, fehlerhaft bepreisten Angeboten, abgebrochenen Runden oder Fehlfunktionen;

· die Nutzung von VPNs, Proxys, Remote-Desktop-Umgebungen, Tools zur IP-Maskierung oder sonstigen Methoden, um Standort, Identität, Gerät oder Informationen über verknüpfte Konten zu verschleiern;

· die Verwendung gestohlener, nicht autorisierter oder fremder Zahlungsmittel, Rückbuchungen, Zahlungsstornierungen, das Durchschleusen von Geldern, minimales Spiel oder sonstiger Zahlungsbetrug im Zusammenhang mit Aktionsaktivitäten;

· die Inanspruchnahme von Aktionen während des Aufenthalts in einer eingeschränkten Jurisdiktion oder nachdem der Spieler über seine fehlende Bonusberechtigung informiert wurde;

· die unbefugte Teilnahme von Mitarbeitern, Affiliates, Auftragnehmern, Lieferanten oder Partnern an Aktionen.

14.2 Vermutet das Unternehmen begründet einen Bonusmissbrauch, Betrug oder ein verbotenes Verhalten oder stellt es einen solchen fest, kann es das Konto sperren oder schließen, die Bonusberechtigung entziehen, Boni und damit verbundene Gewinne für ungültig erklären, ausstehende Auszahlungen stornieren, zusätzliche KYC/AML-Unterlagen anfordern, verstärkte Sorgfaltsprüfungen durchführen, ursprüngliche Einzahlungen, soweit rechtlich zulässig, an die ursprüngliche Zahlungsmethode zurückzahlen, zu Unrecht ausgezahlte Beträge zurückfordern und die Aktivität, soweit erforderlich oder angemessen, Zahlungsanbietern, Netzwerken zur Betrugsprävention, dem Direktlizenznehmer, zentralen Meldestellen (FIUs), Strafverfolgungsbehörden oder sonstigen Behörden melden.

14.3 Erträge, Gewinne, Boni oder Aktionsvorteile, die durch ein Mehrfachkonto, Bonusmissbrauch, Betrug, verbotenes Verhalten, einen technischen Fehler oder einen Verstoß gegen diese Richtlinie erlangt oder angesammelt wurden, können für ungültig erklärt oder zurückgefordert werden. Ursprünglich eingezahlte Gelder verfallen nicht automatisch allein aufgrund des Verfalls eines Bonus oder einer fehlenden Bonusberechtigung, können jedoch gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Zahlungsrichtlinie, der AML/KYC-Richtlinie, dem anwendbaren Recht und behördlichen Anweisungen einbehalten, zurückgezahlt, verrechnet oder anderweitig behandelt werden.

15. Fehler, Fehlfunktionen und manuelle Anpassungen

15.1 Jeder irrtümlich ausgegebene Bonus, einschließlich infolge einer technischen Fehlfunktion, einer Fehlkonfiguration, einer Fehlberechnung, einer nicht autorisierten Aktion Dritter, einer doppelten Gutschrift oder eines Systemausfalls, kann vom Unternehmen für ungültig erklärt werden, unabhängig davon, ob mit dem Umsetzen bereits begonnen wurde, sofern die Entscheidung dokumentiert und fair angewendet wird.

15.2 Das Unternehmen kann Erträge aus Aktionen einbehalten oder rückgängig machen, die auf einen Software- oder Systemfehler, eine Fehlfunktion eines Spiels, einen Zahlungsfehler, eine fehlerhafte Anzeige des Angebots, einen falschen Bonuswert, eine fehlerhafte Umsatzberechnung oder einen ähnlichen Fehler zurückzuführen sind. Fehlfunktionen und schwerwiegende Vorfälle werden eskaliert und, soweit nach den geltenden Regeln erforderlich, gemeldet.

15.3 Das Unternehmen wird die Aktionsregeln nach der Aktivierung nicht rückwirkend zum Nachteil eines Spielers ändern, es sei denn, dies ist aufgrund des anwendbaren Rechts, einer behördlichen Anweisung, der Betrugsprävention, der AML/KYC-Kontrollen, der Kontrollmaßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen, der Systemintegrität oder zur Behandlung offensichtlicher Fehler oder Fehlfunktionen erforderlich.

15.4 Manuelle Anpassungen erfolgen nach Ermessen und müssen dokumentiert werden. Ein Spieler, der der Meinung ist, dass ein Bonus nicht korrekt angewendet wurde, muss sich an den Kundensupport wenden, bevor er mit den betreffenden Geldern Wetten platziert.

16. Änderung, Aussetzung und Beendigung von Aktionen

16.1 Das Unternehmen kann das Bonusprogramm, diese Richtlinie oder einzelne Aktionen vorbehaltlich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, des anwendbaren Rechts und der geltenden Anforderungen ändern, aussetzen oder beenden.

16.2 Änderungen, die nicht zum Nachteil des Spielers sind, wie etwa die Senkung einer Umsatzbedingung, die Verlängerung einer Verfallsfrist oder die Aufnahme zusätzlicher zulässiger Spiele, können mit sofortiger Wirkung umgesetzt werden.

16.3 Ist eine Änderung für Spieler wesentlich nachteilig, kündigt das Unternehmen sie mit angemessener Frist – soweit praktikabel mindestens 14 Tage im Voraus – an, indem es die aktualisierten Bedingungen auf der Website veröffentlicht und, soweit vernünftigerweise praktikabel, betroffene Spieler per E-Mail oder durch eine Benachrichtigung im Konto informiert.

16.4 Wesentliche Änderungen der Kundenbedingungen, einschließlich dieser Richtlinie, soweit sie Teil der Kundenbedingungen ist, müssen im Rahmen des Änderungskontrollverfahrens des Unternehmens dokumentiert und, soweit nach den geltenden Regeln erforderlich, der zuständigen Stelle bzw. dem Direktlizenznehmer mitgeteilt werden.

16.5 Wird eine Aktion beendet, nachdem ein Spieler im Rahmen dieser Aktion bereits einen Bonus aktiviert hat, gelten für den aktiven Bonus des Spielers weiterhin die zum Zeitpunkt der Aktivierung maßgeblichen Bedingungen, es sei denn, die Beendigung oder Änderung ist aufgrund des anwendbaren Rechts, einer behördlichen Anweisung, der AML/KYC-Kontrollen, der Kontrollmaßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen, der Betrugsprävention, der Systemintegrität oder zur Behandlung offensichtlicher Fehler oder Fehlfunktionen erforderlich.

17. Aufzeichnungen, Überwachung und interne Prüfung

17.1 Das Unternehmen führt Aufzeichnungen über Aktionsbedingungen, Datum und Version der Bedingungen, das Opt-in von Spielern, die Verwendung von Promo-Codes, die Aktivierung und den Verfall von Boni, Bonusguthaben, Echtgeldguthaben, den Umsatzfortschritt, zulässige Spiele, ausgeschlossene Spiele, auf den Umsatz angerechnete Wetten, die Einhaltung des Höchsteinsatzes, Höchstgewinngrenzen, Umwandlungen, Stornierungen, Beschwerden, manuelle Anpassungen, Missbrauchsprüfungen und die Kommunikation mit Kunden.

17.2 Bonus- und Aktionsaktivitäten können im Hinblick auf Risiken in Bezug auf AML/KYC, Betrug, Zahlungen, Sanktionen, verantwortungsvolles Spielen und verknüpfte Konten überwacht werden. Die Überwachung kann Geräte-, IP-, Zahlungs-, Transaktions-, Spiel-, Kontohistorien- und Verhaltensdaten umfassen.

17.3 Auszahlungen können vor ihrer Bearbeitung einer internen Prüfung unterzogen werden. Die Prüfung kann eine Bonusprüfung, Spielprotokolle, Prüfungen der zulässigen Spiele, Prüfungen des Höchsteinsatzes, Umsatzberechnungen, die Zahlungsverifizierung, eine Betrugsprüfung und eine AML/KYC-Prüfung umfassen.

17.4 Die Aufzeichnungen werden mindestens fünf Jahre ab dem Datum der letzten Aktivität des Kunden aufbewahrt, oder länger, wenn dies gesetzlich, aufgrund geltender Anforderungen, einer AML/KYC-Untersuchung, der Bearbeitung einer Beschwerde, einer Aufbewahrungspflicht im Rahmen eines Rechtsstreits (Litigation Hold) oder einer behördlichen Anweisung erforderlich ist.

18. Beschwerden und Kundensupport

18.1 Spieler sollten sich an den Kundensupport wenden, wenn sie Fragen zur Teilnahmeberechtigung an Aktionen, zur Aktivierung, zu Promo-Codes, zum Umsatzfortschritt, zum Verfall von Boni, zu Höchstgewinnen, zu zulässigen Spielen, zu manuellen Anpassungen oder zur Stornierung von Boni haben.

18.2 Ein Spieler, der der Meinung ist, dass ein ausgewählter Einzahlungsbonus nicht korrekt aktiviert wurde, muss sich an den Kundensupport wenden, bevor er mit den betreffenden Geldern eine Wette platziert.

18.3 Beschwerden im Zusammenhang mit Aktionen werden gemäß dem in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen beschriebenen Beschwerdeverfahren des Unternehmens bearbeitet. Das Unternehmen sichert die relevanten Aufzeichnungen und untersucht begründete Beschwerden umgehend.

19. Datenschutz und Einwilligung in Marketing

19.1 Das Unternehmen verarbeitet Bonus-, Aktions-, Konto-, Transaktions-, Spiel-, technische, Marketing- und Kundensupportdaten wie in der Datenschutzrichtlinie beschrieben.

19.2 Personenbezogene Daten können verwendet werden, um Aktionen zu verwalten, die Teilnahmeberechtigung zu prüfen, den Umsatz zu berechnen, Betrug und Bonusmissbrauch zu verhindern, AML/KYC-Prüfungen durchzuführen, Kontrollmaßnahmen zum verantwortungsvollen Spielen anzuwenden, Beschwerden zu bearbeiten, Aufzeichnungen zu führen und rechtliche oder regulatorische Pflichten zu erfüllen.

19.3 Für Marketing- und Werbemitteilungen gelten die Datenschutzrichtlinie und die anwendbaren Einwilligungsregeln. Ein Kunde kann seine Einwilligung in Marketingmitteilungen widerrufen, ohne dass dieser Widerruf als Grund für die Verweigerung der Kerndienste herangezogen wird, sofern keine gesonderten rechtlichen oder regulatorischen Gründe vorliegen.

20. Hinweise zu regulatorischen Quellen

20.1 Diese Richtlinie ist so abgefasst, dass sie mit dem regulatorischen Rahmen im Einklang steht, einschließlich des Allgemeinen Verhaltenskodex (General Code of Practice), der AML/CTF-Verordnungen, des AML-Verhaltenskodex für Fernglücksspiel (Remote Gambling AML Code of Practice) und des Glücksspielgesetzes 2023 (Gaming Act 2023).

20.2 Zu den wichtigsten regulatorischen Bezugspunkten gehören die Abschnitte 5–7 des General Code zu Kontoeröffnung, Identitätsverifizierung und Transaktionsinformationen; die Abschnitte 12–15 zu Spielregeln, Kundenbedingungen, Aktualisierungen und Informationen auf der Website; die Abschnitte 17–21 zu verantwortungsvollem Spielen und zum Schutz vor Glücksspiel durch Minderjährige; Abschnitt 29 zu Beschwerden; die Abschnitte 30–31 zur Berichterstattung; sowie Abschnitt 32 zu Werbestandards.

20.3 Die Bestimmungen zu AML/KYC und zur Missbrauchsbekämpfung sind im Einklang mit dem AML-Kodex und den AML-Verordnungen zu Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden, laufender Überwachung, anlassbezogenen Überprüfungen, Aufbewahrung von Unterlagen und der Meldung verdächtiger Aktivitäten abgefasst.

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